Aufbruch in eine neue Welt

Und sie nannte es Wolfsfluch

Ja, ich weiß: Der Titel ist schon vergeben. Aber es ist ja auch nur der Arbeitstitel. Jedes Projekt braucht einen Namen, bevor es richtig zur Sache geht. Und dieses hat nun einen. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass ich einen riesen Respekt davor habe, mit der Geschichte anzufangen. So ging es mir noch nie. Wenn ich eine Idee habe, dann fusche ich beim plotten oft, weil ich es kaum erwarten kann, endlich mit der Geschichte selbst anzufangen.

Dieses Mal ist es anders. Statt so schnell wie möglich loszulegen, kontrolliere ich immer die (übertriebenen) dreizehn Seiten Planung, baue die Steckbriefe weiter aus, füge neue hinzu, ändere die Vorgeschichten und passe alles weiter an, obwohl es kaum noch was zum anpassen gibt.

Es ist eigenartig. Ich hatte mir so fest vorgenommen, mit dem schreiben loszulegen, sobald der Plot steht. Und er steht. Er wurde sogar von der Lektorin gegengeprüft und abgesegnet. Und trotzdem …

Was hat es zu bedeuten, wenn man so eine „Angst“ davor hat, mit etwas anzufangen, auf das man sich eigentlich schon sehr freut? Bedeutet es, dass noch etwas fehlt? Dass es noch nicht gut genug ist? Oder dass ich einfach noch nicht bereit bin?

Ich weiß es nicht, aber ich werde diese Eintrag, der nur dazu dient, den Anfang weiter hinauszuzögern, jetzt beenden, und mich an das erste Kapitel wagen.

Was kann schon schlimmes passieren???

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