[Tutorial] Ein Kontinent entsteht (Part 2: Wiesen und Wälder)

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Als wir aufgehört haben, sah meine Karte so aus:

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Ihr habt inzwischen wahrscheinlich noch ein paar mehr Gebirge erstellt, weiter rumprobiert und noch einiges dazugelernt. Ich lasse mein Gebirge jetzt so bestehen und richte mein Augenmerkt auf die „Wiesen und Wälder„. Ich möchte nämlich, das aus meiner sandigen Karte hier, ein richtig schönes grünes Fleckchen wird. Warum ich den Kontinent dann nicht gleich grün gemacht habe? Tja … Weil ich mir beim Erstellen ersten noch nicht sicher war und zweitens, weil es letzten Endes ohnehin egal ist.

02Schauen wir uns als erstes unsere Ebenen noch mal an.
Ihr seht: Dort hat sich etwas verändert. Und zwar habe ich alle Ebenen, die etwas mit meinem Berg zutun haben, in eine „Ebenengruppe“ gepackt. Das hilft beim sortieren. Dafür müsst ihr unter eurer Liste der Ebenen nur auf den kleinen Ordner klicken (roter Kasten auf dem linken Bild). Danach braucht ihr die entsprechenden Ebenen nur noch in den Ordner ziehen. ACHTUNG! Passt auf, dass die Reihenfolge erhalten bleibt, sonst sieht euer Berg aufeinmal anders aus, als vor der Ebenengruppe!
Der Vorteil an dieser Gruppe ist, dass ihr sie nun auf- und zuklappen könnt. So nimmt das Gebirge nicht mehr ganz so viel Platz in eurer Liste weg. Außerdem könnt ihr das ganze Gebirge ausblenden, indem ihr mit Klick auf das Auge vor der Ebenengruppe, die gesamte Gruppe ausblendet. andernfalls müsstet ihr die Augen jeder einzelnen Ebene deaktivieren.

03Bevor wir mit den Wiesen anfangen, wollen wir jedoch die Kontinentkante ausbessern. Ihr erinnert euch, dass ich euch im ersten Teil gesagt habe, es sei nicht so wichtig, ob ihr die Form schon 100%ig trefft? Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, andem ihr mit den Konturen genauer werden solltet. Um auf Nummer Sicher zu gehen, dublizieren wir uns unsere „Kontinent“-Ebene. Dazu wählen wir die Ebene an und drücken unten auf das kleine Symbol zum dublizieren (roter Kasten im rechten Bild). Wir blenden die untere der beiden Kontinent-Ebenen aus (Klick auf das kleine Auge vor der Ebene) und arbeiten erstmal mit unserem Dublikat. Sollten wir am Ende unzufrieden sein, haben wir immer noch die originale Kontinent-Ebene und können einfach noch mal von vorne anfangen.

04Wie ihr hier seht, ist der Rand unseres Kontinents noch in keiner Weise bearbeitet. Das ändern wir jetzt, indem wir wieder zu unserem Pinsel wechseln, die Sandfarbe des Kontinets mit der Pippete auswählen (STRG mit angewähltem Pinsel gedrückthalten und klicken) und die Kanten ausbessern. Achtet darauf, dass sie nicht überall gleich aussehen. Hier und da gibt es vielleicht einen sanften Übergang ins Meer, dann sind es mitunter wieder Klippen, die steil hinab gehen. Einfach ein bisschen herumprobieren – mal wieder 😉

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Ihr könnt diesen Schritt auch nutzen, um kleine Inselgrubben hinzuzufügen …

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… und die ersten Flüsse und Seen.

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Und das alles in der einen Kontinent-Ebene, die wir uns dubliziert haben. die Inseln sind einfach dazugemalt, die Flüsse rausadiert. Wenn man sich ein bisschen mehr Zeit und Mühe damit gibt, dann sieht es auch gleich wie sauberer aus. Für unseren Zweck soll es so erstmal genügen. Merkt ihr, wie ihr beim Erstellen der Karte schon erste Ideen zu den einzelnen Regionen bekommt? Bei mir ist das immer so, sobald ich an einer Karte arbeite. aber bevor ich abschweife, kommen wir ENDLICH zu unserem Grünzeug, das ich für dieses Tutorial angekündigt habe!

Natürlich brauchen wir dafür wieder eine neue Ebene – und zwar mit der Kontinent Maske, weshalb wir unsere Form eben verfeinert haben. Also, wie schon im letzten Tutorial erklärt: Neue Ebene UNTER dem Berg, aber ÜBER dem Kontinent erstellen. Die Kontinent-Ebene mit gedrückter ALT-Taste anklicken. Rechtsklick auf die neue „Wiesen“-Ebene, Ebenenmaske hinzufügen, aus der Auswahl.
Jetzt malen wir auch nicht mehr über den Rand des Kontinents hinweg, wenn wir mit den Pinseln experimentieren, an der Deckkraft herumspielen und unsere „Sandinsel“ mit ein wenig fruchtbarem Boden ausstatten.

Viel von meinem Grünzeug packe ich in den Süden und nah an die Flüsse. dabei ist es wichtig, mit verschiedenen Grüntönen zu arbeiten, um mehr Varianz ins Bild zu bekommen.

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Achtung! Wenn ihr bei eurem Berg (oder euren Bergen) auch den Sand für euren Übergang genutzt habt, dann müsst ihr mit eurer „Wiesen“-Ebene ggf. doch über die Berge. Im Grunde nicht weiter schlimm, passt dann nur auf, dass ihr die Berge nicht zu sehr unter dem Grünzeug verschwinden lasst 😉 Probiert auch ruhig wieder die Strukturpinsel aus.

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Bringt Textur in euer Grün, dan heben sich augenscheinlich schon die ersten Wälder ab. Einfach die Pinsel durchprobieren, in Grün-Tönen variieren und vielleicht und vielleicht hin und wieder …

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… ranzoomen und mit der Sandfarbe ein paar freie Flächen dazwischen setzen. Ist doch schon mal viel angenehmer, als so eine sandinsel, nicht wahr? Aber jetzt wollen natürlich auch noch, dass sich Wald deutlicher abhebt. Dazu dublizieren wir unsere „Wiesen“-Ebene erstmal, blenden die untere der beiden wieder aus und fahren mit unserem Dublikat fort.

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Um den tiefen Wald deutlicher hevorzuheben, pinseln wir mit verschiedenen Spitzen und geringer Deckkraft einfach sehr dunkles Grün bis Schwarz auf die Karte. Ich habe mich dafür entschieden, dass der tiefe, dunkle Wald besonders um diesen Flussteil herum sein soll. Natürlich sieht das ganze jetzt immer noch nicht SO plastisch aus. Zumal der Fluss noch AUF dem Wald liegt. Also erstellen wir mal wieder eine neue Ebene, die über allen anderen liegt und „verdichten“ den Wald auch über dem Fluss. Es ist wichtig, dass er an manchen Stellen noch etwas durchschimmert, sodass man auch weiterhin seinen Verlauf erkennen, oder zumindest erahnen kann.

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Oh mein Gott!!! Ein großer schwarzer Fleck!!! Keine Panik. Jetzt kommen die Lichter und der „Wald“ 😉 einfach noch eine neue Ebene, einen „blätterartigen Pinsel“, ein bisschen helles Grün und …

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Tada! Gekauft! So kann man sich den Wald doch schon mal vorstellen, oder nicht? Das ganze machen wir jetzt verteilt über die Karte hier und da noch etwas, weil Wald ja meist so ziemlich überall zu finden ist. Und auf einer weiteren neuen Ebene (die wieder ganz oben liegt), können wir noch mal ein bisschen mit Grün und Sand die Umgebung ausarbeiten.

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Dann stattet sie mal aus … eure Karte 😉 Berge und Wälder soll man darauf jetzt schon erkennen können. Und einen nicht mehr ganz so langweiligen Untergrund! Mal sehen, womit wir das nächste Mal weiter machen.

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