Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 4)

CB_Cover 600xAuch heute habe ich wieder ein Kapitel meiner Weihnachtsgeschichte für euch. Es stellte sich heraus, dass Christian sich mehr Zeit nimmt, als gedacht. Also wird es wohl deutlich mehr als die angedachten 8 Teile geben ^^; Aber wer wird sich darüber schon beschweren, hm?
Achtung: Chris ist ein Ar***loch.

Hier geht es zum Anfang der Geschichte.

Christian Bold: Teil 4
Glockenspiel und Zuckerstange

Der Großteil des 25. Dezembers verschlief Christian zufrieden und satt. Der Abend bei Frank und Joshua war noch lang geworden und nach dem Dessert hatten sie sich noch eine ganze Weile unterhalten, den guten Wein großzügig geleert und anschließend Karten gespielt. Chris hatte lange nicht mehr so einen Spaß gehabt und so war es nicht weiter verwunderlich, dass er bis nach Mittag noch im Bett liegen blieb. Selbst als er um halb eins wach wurde, verspürte er nicht das dringende Verlangen, aufzustehen. Stattdessen hing er noch eine Weile seinen Gedanken nach, genoss die Tatsache, dass er im Bett rauchen konnte, weil kein Subbie die Nase deswegen rümpfte und dachte unwillkürlich wieder an Joshua.
Der Kleine hatte es ihm angetan. Eindeutig. Aber wie sollte er das auch nicht? Er war etwas Besonders. Nicht zuletzt wegen seines exotischen Aussehens und den goldenen Ringen. Ob er kleine Glöckchen daran befestigen und Joshua ein Rentiergeweih aufsetzen sollte?
Bei dem Gedanken lachte er dunkel auf. Dazu noch Zügel und ein hübscher Plug, ein dunkelrotes Satinband, das durch die goldenen Ringe gefädelt werden konnte …
Ja, so stellte man sich echte Weihnachtsdekoration vor. Das einzige, was an dieser Vorstellung störte, war die Gewissheit, dass es Joshua nicht peinlich sein würde, sich so zu präsentieren. Nein, er war nicht leicht zu demütigen und nahm ganz offensichtlich auch kein Blatt vor den Mund.
Nachdem Josh sich gestern Abend ins Bett verabschiedet und er zusammen mit Frank noch einen Becher heißen Met auf der Terrasse getrunken hatte, war dieses Thema noch mal aufgekommen.
Frank zufolge war es ein hartes Stück Arbeit, den jungen Sklaven tatsächlich zu demütigen. Hin und wieder ein bisschen Schamesröte, aber in der Regel beruhigte Joshua sich so schnell wieder, dass es kaum Gewicht hatte.
Nachdenklich zog Chris an seiner Zigarette und ging seine älteren Bettgeschichten durch. Wie demütigte man einen Fremden Sklaven am besten? Dummerweise gab es keine Faustregel dafür. Er würde es einfach herausfinden müssen.
Erst als er unter der Dusche stand und die Vorfreude schmerzlich zwischen seinen Beinen pochte, kam ihm eine Idee. Es gab einen relativ sicheren Weg, der kaum einem Sklaven gefiel. Die Frage war nur, wie einfach es ihm fallen würde, diese Masche bei einer Schönheit wie Joshua durchziehen zu können. Und ob Frank mitspielen würde.
Ein kurzer SMS-Wechsel mit dem Fotografen sorgte dafür, dass zumindest der Dom Bescheid wusste und nicht durchdrehen würde, wenn er nachher auf der Matte stand. Jetzt galt es, Vorbereitungen zu treffen.
Chris behagte die Vorstellung nicht wirklich, trotzdem sank er gen Nachmittag auf die Couch, schloss die Augen und rief sich den Anblick des gepiercten Rückens wieder in Erinnerung. Wie die goldenen Ringe sich wohl an seinen Lippen anfühlen würden? Und der kleine Ring am Schwanz des Sklaven? Wie würde Joshua reagieren, wenn er ihn in den Mund nahm und daran zupfte?
Mit einem wohligen Knurren öffnete Christian seine Hose und sorgte mit festem Griff dafür, dass er nachher länger die Beherrschung behalten würde.

Um Punkt halb sieben stand Christian vor der Tür des kleinen Hauses, hinter dem sein persönliches Weihnachtswunder auf ihn wartete. Und das schon seit mindestens einer halben Stunde, denn Chris hatte es sich nicht nehmen lassen, absichtlich zu spät zu kommen. Was gab es Schöneres als Vorfreude?
Als die Tür geöffnet wurde, verblasste sein freundliches Lächeln sofort. Joshua stand da, trug eine verboten enge Jeans und dunkelgrünes Hemd aus Seide. Ein schwarzes Lederband zierte seinen schlanken Hals – na immerhin.
»Wieso bist du noch angezogen?«, fragte Chris anstelle einer ordentlichen Begrüßung. Auch Joshs Lächeln gefror einen Moment, dann grinste er.
»Ich dachte, du willst mich selber auspacken.«
Christians Augenbraue wanderte nach oben. »Ich weiß ja nicht, wie ihr das mit der Anrede macht, aber ich erwarte etwas mehr Respekt. Außerdem ist es kalt hier draußen, also lass mich rein.«
Er schob sich an Joshua vorbei und legte das kleine rote Päckchen, das er mitgebracht hatte, achtlos auf die Kommode. Als Frank in den Flur trat, lächelte er wieder.
»Frohe Weihnachten«, sagte er und schloss den Freund kurz in die Arme. »Hattet ihr einen schönen Tag?«
»Etwas stressig, aber schön, ja.« Frank lehnte sich mit der Schulter gegen den Türrahmen und verschränkte die Arme vor der Brust. »Joshs Eltern sind wenig begeistert von mir. Das sorgt jedes Jahr zu Weihnachten und zu seinem Geburtstag für eine gewisse Spannung. Aber was soll man machen?«
»Ja, ja«, seufzte Chris. Er legte seinen Mantel ab und drückte ihn Josh kommentarlos in die Hände. »Seine Schwiegereltern kann man sich nicht aussuchen. Es sei denn du suchst dir einen anderen Sklaven. Vielleicht einen ohne Eltern?«
Frank ging nicht darauf ein, schmunzelte nur und betrachtete Joshua verliebt. Spielverderber!
Aber auch Chris wandte sich wieder dem Jüngsten im Haus zu, wischte sich das Lächeln aus dem Gesicht und beobachtete, wie sein Mantel aufgehängt wurde.
»Du bist ja immer noch angezogen.«
Josh starrte ihn an. »Ehm … ja. Du hast mich ja auch immer noch nicht ausgezogen.«
Christian knurrte leise und trat näher. »Wieg dich nicht zu sehr in der Sicherheit, dass ich dir deinen Herzenswunsch erfülle, Kleiner. Benimm dich.«
Jetzt verging Josh das Lächeln und Chris nickte zufrieden. »Ausziehen.«
Es war warm genug im Haus und er konnte es kaum abwarten, diese Schönheit nackt umherstreifen zu sehen.
Endlich gehorchte Josh und knöpfte langsam sein Hemd auf. Es war nicht zu übersehen, dass der Kleine ihm eine Show liefern wollte. Trotzdem riss Christian sich von dem Anblick los und wandte sich wieder Frank zu.
»Hast du noch etwas von diesem köstlichen Met für mich? Ich bin total durchgefroren.«
»Natürlich. Komm mit.«
Ohne Joshua noch eines Blickes zu würdigen, folgte Chris dem Fotografen in die Küche und sah zu, wie sein Gastgeber zwei Becher mit Met füllte und sie in der Mikrowelle verschwinden ließ.
»Und du bist sicher, dass Josh das will?«, fragte er, wohl wissend, dass der junge Mann ihn hören würde.
»Ziemlich, ja. Wieso fragst du?«
»Er benimmt sich nicht sehr angemessen. Als ob er es darauf anlegen würde, dass ich wieder gehe.«
»Ja.« Frank seufzte. »Ich war in letzter Zeit vielleicht etwas zu nachlässig mit ihm.« Er lachte etwas wackelig und zuckte mit den Schultern. »Aber jetzt bist du ja da und du hast die ganze Nacht Zeit, das wieder gerade zu biegen.«
»Hm.« Chris sah zur Tür, als Joshua dort erschien. Nackt – endlich. »Ich bin nicht sicher, ob ich dazu Lust habe. Ich habe mich auf einen entspannenden Abend gefreut und wollte eigentlich nicht erst noch Erziehungsarbeiten an einem ungehorsamen Köter vornehmen.«
Joshua schoss wieder die Röte ins Gesicht. Bingo. Das gesunde Selbstbewusstsein des Sklaven und der Stolz, der in den dunkelblauen Augen flackerte, waren das erste, was Christian vertreiben musste. Danach wäre der Rest ein Kinderspiel.
»Wieso starrst du mich so an?« Chris deutete auf den Boden. »Deine Respektlosigkeit kann einem wirklich die Laune verderben. Runter.«
Josh schluckte sichtbar, gehorchte aber. Offenbar war er nicht mehr sicher, dass er bekommen würde, was er wollte, wenn er weiter provozierte.
»Hat es dir die Sprache verschlagen?«
Aus fragenden Augen blickte Josh zu ihm empor.
»Du starrst schon wieder!«
Sofort senkte der Sklave den Blick. Seine Atmung beschleunigte sich und Christian musste sich ein Lachen verkneifen. Süß …
»Also? Wieso hast du mich so angesehen? Gefällt dir mein Anblick so?«
»Ja«, kam es sofort. Mh, ehrlicher Mann.
»Ja, was?«, fragte Chris weiter, während Frank die Tonbecher aus der Mikrowelle holte.
»Ja … Master?«
»Oh, er kann sich also doch benehmen, wenn er will.« Chris lächelte zufrieden und nahm seinen Becher entgegen. »Dann darfst du jetzt wieder aufstehen und dein Geschenk holen.«
Er wandte sich dem Küchenfenster zu und steckte sich eine Zigarette zwischen die Lippen. »Hast du was dagegen, wenn ich am Fenster rauche, statt auf der Terrasse?«
»Ganz und gar nicht.« Frank öffnete das Fenster und stellte sich zu ihm. Als Josh zurück in die Küche kam, war der Raum bereits ausgekühlt und Chris erkannte sofort die neckische Gänsehaut, die sich über den schönen Körper zog. Er winkte Josh näher. Dabei konnte er nicht verhindern, dass sich ein schmales Grinsen auf seine Lippen schlich.
Joshua trat näher. Ein Zittern ging durch seinen Körper. Als er direkt vor ihm stand, deutete Chris wieder auf den Boden.
»Brav«, sagte er, als der junge Mann sich erneut hinkniete, das rote Päckchen in den zitternden Händen. »Na los, pack es aus.«
Während Josh sich auf sein Geschenk konzentrierte, konnte Christian ihn eingehend Mustern, ohne dass sein Blick dabei erwidert wurde. Die zarten Brustwarzen hatten sich vor Kälte zusammengezogen und die Gänsehaut zog sich inzwischen über seinen ganzen Körper. Nur zwischen den leicht geöffneten Schenkeln des Sklaven war nicht viel von der Kälte zu sehen. Beeindruckend. Er wurde trotzdem von Sekunde zu Sekunde härter – und schien sich absolut nicht dafür zu schämen.
»Hast du ihn auf Entzug gesetzt?«, fragte Chris erstaunt und deutete auf Joshuas Mitte. »Er wird trotz der Kälte hart. Ist das normal?«
Frank lachte – und wurde rot. Anfänger. »Ja, das ist normal, fürchte ich. Vielleicht habe ich ihn zu oft mit Eiswürfeln verwöhnt.«
»Hm … möglich.«
Inzwischen hatte Josh das Päckchen geöffnet und zog nun das schwarze Satinband heraus, das Chris noch besorgt hatte. Rund zehn Meter glänzende Borte, die mit einem eleganten Goldrand. Darunter kamen noch ein paar goldene Glöckchen zum Vorschein.
Chris lächelte, als die blauen Augen seinen Blick suchten. Und dieses Mal ließ er ihn zu, denn die Freude im Gesicht des jungen Mannes gefiel ihm.
»Vielen Dank, Master Chris … Das ist – wunderschön.«
»Nicht wahr?« Chris drückte seine Zigarette aus und machte eine Handbewegung, die Josh bedeuten sollte, aufzustehen. »Ich habe mir sogar ein paar Anleitungen auf YouTube angesehen und weiß jetzt, wie man so was bindet. Dreh dich um.«
Darauf freute er sich schon seit dem Mittag. Unter Franks fachkundigem Blick fing er schließlich an, das lange Band durch die goldenen Ringe zu fädeln. Die Theorie, die er sich im Internet angeschaut hatte, war bei weitem leichter, als die tatsächliche Umsetzung. Die richtige Spannung war nicht so leicht zu finden, wie er angenommen hatte, besonders dann, wenn sein Versuchsobjekt am ganzen Leib zitterte vor Kälte.
»Halt still, Kleiner. Ich mach das zum ersten Mal und wenn du so rumzitterst, vergesse ich am Ende noch einen Ring und muss von vorne anfangen.«
Josh gab ein leises Murren von sich und Chris quittierte das mit einem tadelnden Schlag auf das knackige Hinterteil. »Benimm dich!«
Frank schloss das Fenster wieder und schließlich hörte Josh auf, zu zittern, sodass Chris mühelos weitermachen konnte. Als er an dem schönen Hinterteil ankam, knotete er das Band zu einer großen Schleife und betrachtete sein Werk. Gar nicht schlecht.
»Buckel mal den Rücken etwas.«
Josh beugte sich vor und zog die Schultern vorsichtig nach vorne. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, das Chris einen Schauer über den Rücken jagte – genau wie der Anblick des sich straffenden Satinbandes. Die Piercings erreichten ein gutes Maß an Spannung, zogen leicht an der dunklen Haut. Chris leckte sich über die Lippen.
»Sehr schön …« Seine Finger fuhren die rechte Piercingsreihe nach und das Blut schoss ihm in die Lenden. Er ignorierte die Ausbeulung in seiner Hose und lehnte sich gegen die Küchenzeile hinter sich, um seinen Met auszutrinken.
»Jetzt fehlen nur noch die Glöckchen. Theoretisch ist für jeden Ring eines da. Wärst du so freundlich?«, fragte er und reichte Frank die Schachtel mit den goldenen Glöckchen.
»Liebend gerne …«
Während Frank geschickt die kleinen Glöckchen an den Ringen befestigte, beobachtete Chris mit wachsendem Verlangen und heißem Met in der Hand das Treiben. Er umrundete Joshua mit prüfendem Blick. Jetzt, wo es wieder wärmer in der Küche wurde, hatte sich die harte Erregung zwischen Joshs Beinen zu ihrer vollen Größe aufgerichtet und zuckte anregend. Chris grinste ungesehen, denn der junge Sklave hielt den Blick gesenkt und wagte es scheinbar nicht, ihn anzusehen.
Aber Chris war sicher, dass dieses Selbstbewusstsein noch ein paar mehr Risse vertragen konnte, bevor sie ins Schlafzimmer gingen. Also stellte er seinen leeren Becher ab, setzte sich auf einen der Küchenstühle und zog zwei kleine, quadratische Päckchen aus der Brusttasche seines Hemdes. Gerade rechtzeitig, denn in diesem Augenblick löste Frank sich vom Rücken seines Lovers und nickte ihm zu.
»Schön«, sagte Chris und hielt die beiden Kondome hoch. »Ich habe eine gesunde Vorliebe für geschickte Zungenspiele. Du darfst wählen: Zuckerstange oder Lebkuchen?«
Er grinste breit. Diese Weihnachtsedition war lächerlich – genau das richtige, um einen Sturkopf zu brechen.
Josh starrte ihn entgeistert an und sah dann zwischen den beiden Päckchen hin und her.
»Was ist? Kannst du dich nicht entscheiden?«, fragte Chris und beäugte nun ebenfalls die Kondome. »Willst du einmal schnuppern und dann wählen?« Er riss beide auf und hielt sie Josh hin. »Na los.«
Mit roten Wangen beugte der junge Mann sich vor und gehorchte. Er schnupperte erst an dem rotweißen, dann an dem dunkelgrünen Päckchen und deutete schließlich auf das Erste.
»Zuckerstange bitte …« Josh sah ihn unsicher an und als Chris sich nicht rührte, fügte er hinzu: »Master.«
Mit einem zufriedenen Nicken öffnete Chris erst seine Schenkel, dann seine Hose. Ungeniert zupfte er sie etwas tiefer und streifte sich das lächerlich geringelte Kondom über. Joshs Anblick und das Gefühl der zarten Haut unter seinen Fingern hatte ausgereicht, um ihn zu erregen. Hilfreich, um das scheinbar schon angeknackste Ego des jüngeren noch weiter in den Boden zu stampfen.
»Dann lass es dir schmecken, Kleiner«, grinste er und deutete auf den Boden zwischen seinen Füßen. Er sah zu Frank auf und lächelte zufrieden.
»Macht er das öfter?«, fragte er, obwohl ihn das eigentlich gar nicht interessierte. Unterhaltung am Laufen halten, sich selbst ablenken. Josh ging zwischen seinen Beinen auf die Knie und schon spürte er die weichen Lippen an seiner verpackten Spitze. Gott, tat das gut! Mit zarten, vorsichtigen Bissen beknabberte Josh seine Erregung, aber Chris weigerte sich, ein Stöhnen verlauten zu lassen. Stattdessen konzentrierte er sich auf Frank.
»Hin und wieder, ja. Aber es gehört nicht unbedingt zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.«
Chris lachte. Umso besser. »Das macht nichts. Ich lasse mir gerne den Schwanz lutschen und wenn er diesen Schwanz heute noch in seinem Arsch haben will, sollte er ihn genauer kennenlernen.« Er sah hinunter und leckte sich kurz die Lippen. Was für ein Anblick. Die langen schwarzen Haare umrahmten das hübsche Gesicht. Josh hatte die Augen geschlossen und nahm ihn noch etwas weiter in seinem Mund auf. Bei jeder seiner Bewegungen klingelten die Glöckchen leise vor sich hin.
»Ein bisschen mehr Körpereinsatz, wenn ich bitten darf«; sagte Chris und streichelte durch die weichen Strähnen. »Ich will die schönen Glöckchen hören.«
Josh stockte kurz, dann änderte er seine Position etwas und bewegte sich schließlich mit dem ganzen Oberkörper gegen ihn. Chris sah zu, wie sein rot-weiß-gestreifter Schwanz immer wieder in der warmen Mundhöhle verschwand. Schließlich nahm Josh eine Hand dazu, massierte ihn geschickt und bearbeitete nur noch seine Spitze mit Lippen und Zunge.
»Und? Schmeckt’s?«, fragte er nach ein paar Sekunden, in denen er ernsthaft um Beherrschung kämpfen musste. Einzig der Anblick des albernen Kondoms hielt ihn erfolgreich am Boden.
Josh gab ein leichtes Nicken von sich und schlug die Augen auf, um zu ihm hochzusehen. Chris grinste schief und verkniff sich wieder ein Stöhnen.
»Gut … dann mach das anständig da unten.« Fuck! Das tat er. Der Knirps war wirklich gut, aber Chris würde sich nicht die Blöße geben und das zugeben. Jetzt noch nicht. Stattdessen lehnte er sich entspannt zurück, beobachtete den sich windenden und klingelnden Körper des Sklaven und genoss die hingebungsvolle Massage. Er konnte sehen, wie Josh mit jeder Sekunde, die er keinen Ton von sich gab, unsicherer wurde. Und diese Unsicherheit hatte zur Folge, dass er sich noch mehr ins Zeug legte und schließlich sogar versuchte, ihn bis in seinen Rachen aufzunehmen.
Einen Moment ließ Chris sich das noch gefallen und so gerne er dieses Spiel bis zum Ende getrieben hätte, er hatte eine Mission zu erfüllen – und die würde scheitern, wenn er sich jetzt diesem Höhepunkt hingab.
»Lass gut sein«, sagte er schließlich mit einem schweren Seufzen. Er schob Joshs Kopf von sich und schüttelte den eigenen. »Zuckerstangen scheinen nicht so dein Fall zu sein. Naja … Mann kann ja nicht alles können.«
Josh starrte ihn mit hochroten Wangen an und hinter ihm bekam Frank nicht weniger große Augen. Chris lächelte bedauernd und erhob sich. »Keine Sorge, Süßer«, sagte er und tätschelte Josh den Kopf, bevor er das Kondom abzog und sich wieder in der Hose verstaute. »Wir haben die ganze Nacht, um das zu üben. Wirf das in den Müll.«
Und damit warf er Josh das Kondom vor die Knie und zog sich eine weitere Zigarette aus der Schachtel.

TBC
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