Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 5)

CB_Cover 600xEigentlich wollte ich es erst morgen hochladen. Aber weil eine liebe Leserin heute mit einem anderen Buch (das nicht von mir ist, hoff ich :P) so enttäuscht wurde, dachte ich mir, dass ich ihr noch ein kleines Lächeln au die Lippen zauber und Teil 5 doch schon hergebe. Einen Schönen Abend, liebe Brigitte 😉

(Hier geht’s zum ANFANG der Geschichte!)

Christian Bold: Teil 5
Kling Glöckchen, klingel-lingel-ling

Wenn Christian nicht solchen Gefallen daran gefunden hätte, kleine Subbies zu demütigen, dann hätte Josh ihm vermutlich leidgetan. Frank hingegen sah tatsächlich etwas gequält drein, während Chris seine Zigarette rauchte und Josh zitternd vor Wut und Erregung am Boden kniete. Der Kleine sah nicht wieder auf, hockte nur da und wartete ab. Gut so. Diese kleine Nummer hatte ihren Zweck also nicht verfehlt.
Als er schließlich aufgeraucht hatte, erhob er sich wieder und stellte sich direkt vor den jungen Mann. Sanft hob er Joshs Kopf etwas an und sah in die dunklen Augen. Sie schienen fast Funken zu sprühen vor Scham und Zorn. Josh wusste nicht mehr, ob Chris nur spielte oder ob ihm die kleine Zuckerstangeneinlage wirklich nicht gefallen hatte. Jetzt hatte er den Kerl genau da, wo er ihn haben wollte. Mitten in der Unsicherheit und den Zweifeln an sich selbst.
»Steh auf«, forderte er schließlich und hielt Josh die Hand hin. Der Sklave ergriff sie und ließ sich auf die Beine ziehen. »Zeig mir das Schlafzimmer.«
Josh warf noch einen Blick in Franks Richtung und als der nur mit den Schultern zuckte und ein fast schon entschuldigendes Lächeln aufsetzte, wollte Chris ihm am liebsten eine reinhauen. Hatte Josh nicht deutlich gemacht, dass er auf diese Demütigungen stand? War der hart aufgerichtete Schwanz seines Subs nicht überzeugend genug für Frank, dass Joshs Träume sich hier gerade erfüllten? Wieso versuchte er das mit einem schlechten Gewissen zu zerstören?!
Als Josh voranging, warf Chris dem Fotografen einen strafenden Blick zu und Frank schien ein bisschen in sich zusammenzuschrumpfen. Was war nur los mit diesem Kerl?!
Als sie das Schlafzimmer im ersten Stock erreichten, legte Christians Wut sich wieder. Amüsiert sah er sich um. Anscheinend hatte Josh einiges vorbereitet. Zumindest, wenn es nicht normal war, das auf dem Nachttischchen diverse Spielzeuge ausgelegt waren. Chris erkannte sogar ein vertrautes, Y-förmiges Kettchen, das auf dem Bett lag. Offensicht Teil von Joshs Wunsch, denn man konnte es nicht übersehen. Kurz überlegte Chris, ob er es einfach vom Bett fegen und anschließend ignorieren sollte, beschloss dann aber, dass der Kleine sich eine Belohnung verdient hatte.
»Hübsches Kettchen«, sagte er und nahm es auf. »Ich nehme an, du willst es tragen?«
Es war nicht schwer zu erraten, wie es befestigt wurde. Winzige Karabiner befanden sich an den drei Enden des Schmuckstücks. Drei Karabiner für drei Ringe …
Josh schluckte und nickte mit gesenktem Blick. »Ja, Master. Gerne.«
»In Ordnung.« Er trat auf den Sklaven zu und hob die freie Hand. Sanft strich er über die schmale Brust, neckte mit den Fingern kurz die kleinen Ringe in Joshs Brustwarzen und hängte die Kette dann dort ein. Das einzelne Endstück reichte gerade bis zum Schritt des Jüngeren und kurz fragte Chris sich, ob es nicht viel zu gefährlich war. Wenn Josh erst in Fahrt kam und sich wild unter ihm aufbäumte, dann würde der Zug der Kette wachsen – und der Ring an der empfindlichen Vorhaut ziehen.
Wieder musste er seine Lippen befeuchten, als er sich das bildlich vorstellte. Josh war der Hammer. Das aufgeregte Kribbeln in seinem Unterbauch breitete sich mehr und mehr aus. Sanft griff er nach dem harten Schaft und fixierte auch den letzten Karabiner.
»Du weißt, in wie weit du dich damit bewegen kannst, ohne dich zu verletzen?«, fragte er sicherheitshalber? Die Kette schien lange genug, hing locker zwischen den harten Brustwarzen und dem noch härteren Schwanz. Chris hakte einen Finger dahinter und zog leicht daran. Josh sog erregt die Luft ein und nickte benommen.
»Gut«, sagte Chris und grinste schief. »Dann wird es Zeit … dass du dein zweites Geschenk auspackst.«
Damit trat er einen Schritt zurück und breitete leicht die Arme aus. Dieses Mal war es Josh, der sich über die Lippen leckte, als er zu ihm trat. Die schlanken Finger glitten über Christians Brust. Geschickt öffneten sie die Hemdkröpfe und legten eine gut trainierte Modellbrust frei. Christ schloss genießend die Augen, als warme Lippen über seine Haut wanderten. Aber nicht lange, dann sah er zu Frank, der mit verschränkten Armen und wachsamen Augen am Schrank stand und sie beobachtete. Er ruckte einladend mit dem Kopf.
»Willst du nur zusehen, oder machst du mit?«, fragte er. Seine Hände fuhren über Joshs Taille, dann drehte er sich leicht mit ihm, sodass Frank sich von hinten gegen seinen Sub schmiegen konnte. Aufmerksam beobachtete Chris, wie Frank sich über die Schultern des Sklaven zwischen ihnen küsste. Er sog jede von Joshs Reaktionen auf, studierte den Kleinen und seinen Dom eingehend. Dabei musste er wieder an sein Urteil vom Vortag denken: Josh war nicht zufrieden mit seinem Herrn. Nun, vielleicht konnte er das ändern, indem er Frank zeigte, wie man mit einem Sub wie diesem umgehen musste.
Es dauerte nicht lange und Chris stieg aus seiner Hose. Er zupfte sich noch die Socken von den Füßen und drehte Joshua dann zu seinem eigentlichen Herrn um, der ebenfalls ausgezogen werden musste. Während er sich gegen die entzückende Kehrseite des Subs schmiegte, strich er mit der Hand wieder über die kleinen Glöckchen, ließ sie leise singen und grinste dabei amüsiert.
»Ich freu mich schon darauf, dir endlich meinen Schwanz in den Arsch zu schieben«, raunte er anzüglich und kassierte dafür ein williges Stöhnen. Auch Frank wurde lockerer. Seine Hände glitten den schönen Körper auf und ab und als Chris einen Blick riskierte, erkannte er, dass auch der Fotograf inzwischen mehr als erregt war. Trotzdem sagte der Mann kein Wort. Offenbar wollte er Chris die Führung überlassen. Besser so …
»Knie dich aufs Bett«, forderte er.
Frank ließ die Finger von seinem Partner und trat zur Seite, sodass Josh aufs Bett klettern konnte. Zufrieden beobachtete Chris, wie der junge Mann sich auf allen Vieren in Position brachte und sie dabei lustverhangen ansah.
»Was meinst du, Frank? Gleichzeitig? Du von vorne, ich von hinten?«
»Klingt verlockend.« Die Stimme des Doms hatte sich verändert. Sie war dunkler geworden und als Chris dem Mann ins Gesicht sah, erkannte er das wilde Funkeln in den dunklen Augen. Ja, jetzt lief auch Frank heiß. Wurde aber auch Zeit.
»Gut. Aber vorher …« Chris drehte den Mann zu sich um, betrachtete ihn noch einmal eingehend, dann griff er ihm in den Nacken und zog ihn in einen tiefen Kuss, der vor Verlangen nur so triefte. Frank versteifte sich kurz, entspannte sich aber schnell wieder und ging auf das wilde Zungenspiel ein. Eigentlich war das nicht geplant gewesen, aber wenn sie sich gleich gegenüberknieten und einander ansahen, während sie sich auf ihre erste Erlösung zuarbeiteten, dann war ein Kuss vorab ja wohl das Mindeste.
Als er sich wieder löste, grinste er zufrieden. »Das wollte ich schon ewig mal machen.«
Frank lachte und schüttelte den Kopf. »Spinner.«
Ein gequältes Wimmern unterbrach sie. Joshua sah sehnsüchtig zu ihnen. Seine feuchten Lippen waren leicht geöffnet und Chris schmunzelte.
»Hungerst du auch nach einem Kuss?«, fragte er gespielt mitleidig. Frank wollte sich neben ihm in Bewegung setzten, wahrscheinlich, um seinem Sub dem Wunsch umgehend zu erfüllen, aber Chris hielt ihn zurück und schüttelte leicht den Kopf. »Ich finde, dass er sich den erstmal verdienen sollte, meinst du nicht auch?«
Wieder ein Wimmern von Josh, gefolgt von einem dunklen Lachen aus Franks Kehle. Die Kontrollhungrige Bestie in ihm schien allmählich wach zu werden.
»Recht hast du«, sagte Frank und kletterte aufs Bett. Er kniete sich vor Josh und fuhr mit der Hand in die schwarzen Haare, Sanft streichelte er hindurch, dann griff er zu, als Josh sich nach der Erregung seines Herrn reckte.
»Willst du ihn?«, fragte Frank dunkel.
»Ja«, stöhnte Josh und wölbte den Rücken etwas.
»Dann gib dir aber mehr Mühe, als bei Chris, klar?«
Wieder diese herrliche Röte auf den Wangen des Subs. Chris genoss den Anblick einen Moment. Er sah zu, wie Frank seinen Griff lockerte und das Becken vorschob. Sofort nahm Josh das nackte, harte Fleisch in seinem Mund auf, schloss die Augen und bewegte den Kopf aufreizend.
Chris spitzte die Ohren und seufzte dann leise. »Ich höre die Glöckchen gar nicht.«
Augenblicklich setzte der ganze Körper des Sklaven sich in Bewegung. Anmutig wie eine Schlange bewegte er sich, arbeitete mit dem ganzen Körper und verschlang dabei seufzend die Erregung seines Partners.
»Sehr gut …« Er zog sich selber ein neues Kondom über. Davon lagen genug zwischen all dem Spielzeug auf dem Nachttisch herum. Dann kletterte er ebenfalls aufs Bett und positionierte sich hinter dem sich windenden Josh. Er befeuchtete seine Finger, setzte sie an und ließ zu, dass Josh sie mit seiner nächsten Rückwärtsbewegung in sich aufnahm. Das helle Stöhnen, gedämpft durch den vollen Mund, passte hervorragend zu dem leisen Glockenspiel. Chris grinste bis über beide Ohren und schob sich tiefer. Herrlich eng und weich. Josh hatte seinen Körper hervorragend unter Kontrolle.
Einen Moment genoss er das Schauspiel noch, ließ zu, dass Josh einen Rhythmus fand, in dem er sich sowohl auf seinen süßen Hintern als auch auf seinen Herrn konzentrieren konnte. Doch schließlich hielt er es selber nicht mehr aus. Er musste in diesen Körper, musste die heiße Enge um sich spüren.
Er hielt das sich windende Becken fest und setzte sich an den zuckenden Muskel an. Keuchend drückte er sich dagegen, bis der Körper sich für ihn öffnete. Josh bog den Kopf zurück und stöhnte lustvoll auf. Er war erstaunlich zugänglich, dafür dass Chris nicht viel Zeit auf seine Vorbereitung verschwendet hatte. Sein Wunsch nach doppelter Erfüllung schien nicht von ungefähr zu kommen.
Er hielt den Atem an und drang in kurzen Stößen tiefer in den feuchten Tunnel ein, dann entließ er die Hüften aus seinem Griff und richtete den Oberkörper wieder auf. Josh rang nach Atem, hielt aber still. Sein massierender Muskel beruhigte sich wieder.
»Kling Glöckchen«, raunte Chris amüsiert und zupfte an dem schwarzen Satinband. »Klingel-lingel-ling.«
Josh verstand. Keuchend fing er den Schwanz vor seinem Gesicht wieder mit den Lippen ein, dann begann er, sich klingelnd zwischen ihnen zu bewegen. Chris war berauscht von dem Anblick und der Lust. Immer wieder nahm Josh ihn ganz in sich auf und wenn er sich von ihm wegbewegte, dann nur soweit, dass er gerade noch die pralle Spitze in sich behielt. Dabei nahm er Frank tief in seinem Mund auf, keuchte und schnaufte zwischen ihnen und bewegte sich so anmutig, wie es ihm in dieser Lage noch möglich war.
Es dauerte nur Minuten, in denen Chris die kleine Show, die der mit Glocken behangene Sklave ihnen lieferte, in vollen Zügen genoss, dann schaffte er es nicht mehr, sich noch länger unter Kontrolle zu halten.
Seine Hände packten das schmale Becken und er stöhnte genüsslich auf, als er sich in kurzen, tiefen Stößen in Josh bewegte. Dabei schob er ihn weiter vor, ließ ihm kein Entkommen mehr aus dem Schoß seines Doms. Gerade als Josh anfing, mit der Atemnot zu ringen, kam Christian in einem überwältigenden Orgasmus.
Das Zungenspiel in der Küche hatte schon an seiner Beherrschung geraubt, jetzt konnte er sich beim besten Willen nicht mehr zusammenreißen.
Als er wieder richtig bei Sinnen war, hatte auch Frank sich tief im Hals seines Sklaven ergossen. Der kniete nun hustend und nach Atem ringend vor ihm. Chris lachte dunkel und zog sich aus ihm zurück. Ein gequältes Wimmern unterbrach Joshs Hustenanfall.
»Was? Willst du mich etwas in dir behalten?«, fragte er überrascht. Josh nickte und sah mit glasigen Augen über die Schulter zu ihm. Chris grinste.
»Tut mir leid, aber da muss ich dich enttäuschen. Dein enger Arsch pumpt sonst noch den letzten Tropfen aus mir raus und du willst doch sicher noch etwas länger deinen Spaß haben, oder?«
Wieder ein Nicken. Dann waren sie sich ja einig. Aber eine Pause brauchte er jetzt trotzdem, also ließ er sich neben Josh aufs Bett sinken und strich dem jungen Mann durchs Haar.
»Weißt du … ich habe eine leicht voyeuristische Ader. Wie wäre es, wenn du mich dabei zusehen lässt, wie du es dir selber machst?«
Josh, hoch erregt und mit lustverhangenem Blick, lief wieder rot an. Plötzlich war es ganz einfach, den Kleinen in Verlegenheit zu bringen.
»Leg dich auf den Rücken«, befahl Chris und deutete vor sich. »Ich will ein bisschen mit deinem Kettchen spielen, während du dich selber verwöhnst.«

TBC
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