Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 10)

CB_Cover 600xIch befinde mich in einem atemberaubenden Endspurt! Das Finale rückt näher und ich … muss jetzt gleich weiter machen. Hier Teil 10 für euch!

ANFANG der Geschichte!

Christian Bold: Teil 10
Irgendwann

Christian befand sich in einer Art Trance, während er den SUV durch die Straßen lenkte. Ohne ein bestimmtes Ziel. Er fuhr einfach nur durch die Nacht, starrte aus dem Fenster und versuchte, zu begreifen, was in den letzten 48 Stunden passiert war.
Er hatte nichts getan, was er nicht schon oft getan hatte. War der Bitte eines Freundes gefolgt und hatte sich ihm und seinem Partner für eine heiße Nacht zu dritt angeschlossen. Er hatte geküsst, geliebt, gefickt. Wie er es immer tat.
Aber irgendwann, an irgendeinem Punkt, hatte sein Herz beschlossen, dass es mehr war, als das Übliche. Sein dummes, egoistisches Herz hatte beschlossen, dass Joshua zu ihm gehörte. Unter ihn. Auf ihn. Um ihn herum. Es hatte beschlossen, dass Frank nur der Mittelsmann zwischen ihm und seiner ersten Liebe war. Aber wie konnte das angehen? Wie konnte es sein, dass ein Mann wie er, der nie wirkliches Interesse an einer festen Beziehung gehabt hatte, seit er wusste, welchen Spaß man beim Sex hatte, sich nach ein paar Stunden verliebte?!
Das war unlogisch.
Verstieß gegen alles, woran er glaubte.
Riss ihn aus vertrautem Terrain.
Machte ihn zu einem vollkommen neuen Menschen. Einen Menschen, den er nicht kannte und auf dessen Bekanntschaft er im Augenblick liebend gerne verzichtet hätte.
Er dachte an seine Freunde, die sich eigentlich schon längst damit abgefunden hatten, dass er der einzige unter ihnen war, der nicht nach einem dauerhaften Partner suchte.
Marc und James … Die beiden hatten sich gefunden und führten die wohl krasseste SM-Beziehung, die er kannte. Nichts würde sie je auseinanderbringen und Christian freute sich für die beiden. Aber immer wenn Marc angedeutet hatte, dass auch er eines Tages seinen »Sub fürs Leben« finden würde, hatte er nur gelacht und abgewinkt. Beteuert, dass er es gar nicht wollte.
Kjell und Riley … Auch die beiden waren das reinste Traumpaar, soweit er es beurteilen konnte. Und besonders dem distanzierten Kjell hätte er eine Liebesbeziehung niemals zugetraut. Trotzdem … Nachdem er Riley kennengelernt hatte, hatte der Firmenchef sich vollkommen verändert. War menschlicher geworden und sah glücklich aus.
Und John? John suchte auch, das wusste er. Er suchte nach dem Richtigen, obwohl er nie darüber sprach – zumindest nicht mit ihm. Aber auch er war eigentlich immer der festen Überzeugung gewesen dass es Chris eines Tages erwischen würde.
»Du wirst schon sehen«, hatte er einmal gesagt. »Eines Tages, wenn du überhaupt nicht damit rechnest, wird es dich eiskalt erwischen. Du wirst ihn finden und es wird ein Schlag ins Gesicht sein. Und dann werde ich sagen: Ich hab’s dir ja gesagt
John hatte recht behalten. Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Und das sagte nicht nur sein Herz, sondern auch sein Kiefer, der sich immer noch widerlich verkrampft anfühlte, seit Frank ihn mit der Faust malträtiert hatte.
Chris stieg auf die Bremse und parkte den Wagen. Wann hatte er beschlossen, dass es Zeit war, nach Hause zu fahren? Er sah aus dem Fenster und blickte an dem Hochhaus empor, indem sich sein Appartement befand. Jetzt in die leere Wohnung zurückzukehren, fühlte sich falsch an. Er wollte lieber zu dem kleinen Haus in der Vorstadt. Wollte Met trinken und auf der Terrasse stehen, Joshua an sich drücken und die Lichterketten betrachten, die der Kleine im Garten aufgehängt hatte. Er wollte dem leisen Klingeln der Glöckchen lauschen und schwarzen Satin unter den Fingern spüren.
Sein Magen krampfte sich zusammen.
Das würde er nicht. Das würde er nie wieder. Er würde sich von Joshua fernhalten, hoffen, dass er und Frank sich wieder zusammenrauften und ihr Leben weiterleben konnten – ohne ihn. Und er selbst? Er selbst würde sich auch wieder zusammenraufen. Er würde wieder der Alte werden und die Liebe und der Schmerz in seinem Inneren, würden zu einer Erinnerung verblassen.
Irgendwann …

Christian wusste nicht, was er erwartet hatte, aber als er am nächsten Morgen die Augen aufschlug und der Schmerz in seiner Brust ihm pochend und ziehend einen schrecklichen Tag versprach, war er enttäuscht. Vielleicht hatte er geglaubt, dass »darüber zu schlafen«, helfen würde? Augen zu, schlafen und am nächsten Tag war wieder alles in Ordnung? Diese Technik funktionierte offenbar nicht, wenn man mit einem widerlichen Liebeskummer zu kämpfen hatte.
Aufstehen und Kaffee kochen? Frühstücken und weiter machen?
Wozu? Er drehte den Kopf und sah auf seinen Wecker. Sieben Uhr. Er hatte vielleicht vier Stunden geschlafen. Da half auch kein Kaffee. Träge angelte er sich seine Zigarettenschachtel vom Nachttisch und musste feststellen, dass sie leer war. Das erklärte das Kratzen in seinem Hals und brachte die Erinnerung an seine Rückkehr wieder mit sich.
Er hatte nicht schlafen können. Hatte nur im Bett gelegen, an die Decke gestarrt und eine Zigarette nach der anderen geraucht.
Aufstehen. Eine neue Schachtel aus der Küchenschublade holen und wieder hinlegen.
Guter Plan, aber leider nicht umsetzbar. Christian war sicher, dass er das Bett heute nicht verlassen durfte. Er musste unter der Decke bleiben. Musste Trübsal blasen und sich dem Schmerz hingeben. Den Kopf unter das Kissen stecken.
Er zog sein Smartphone zu sich, als ihm das kleine Blinklicht auffiel, das neue Nachrichten verkündete. Vielleicht hatte Josh ihm noch mal geschrieben?
Nein. Es war John. Er hatte ihm schon vor einer halben Stunde eine WhatsApp-Nachricht geschickt.
»Und? Hat dein Herz den Weg gefunden?«
Chris schnaubte und beförderte das Telefon kraftlos aus dem Bett. Es landete mit vorwurfsvoll leuchtendem Display vor seiner Kommode auf dem weichen Teppich. Es schien ihn auszulachen.
Frustriert drehte Chris sich auf die andere Seite, zog die Decke wieder höher und starrte gegen den Kleiderschrank.
Natürlich hatte sein Herz den Weg gefunden – den Weg ins Felsenriff wo er nun von spitzen Felsformationen aufgespießt im Wasser dümpelte.
Aber egal wie lange er unter der Decke lag, egal wie oft sein Handy brummte und egal wie intensiv er versuchte, sich einzureden, dass alles wieder gut werden würde, das Gefühl verschwand nicht. Auch nicht, als die Sonne schon wieder unterging und sein Magen protestierend nach Nahrung rief.
Als er es endlich schaffte, sich aufzuraffen und den Weg in die Küche auf sich zu nehmen, vertröstete er seinen Magen noch ein paar Minuten, steckte sich eine Zigarette an und stellte sich ans Fenster. Die Stadt lag inzwischen unter einer feinen Schneedecke und in der Dämmerung war die Weihnachtsbeleuchtung viel zu gut zu erkennen. Widerlich!
Er schloss die Vorhänge, um sich das romantische Ambiente nicht mehr ansehen zu müssen, und drückte seine Zigarette schließlich wieder aus.
Essen. Den Magen beruhigen und gegen die Übelkeit ankämpfen, die sich jedes Mal in ihm breit machte, wenn er an Frank dachte.
Sein Freund! Was hatte er sich nur dabei gedacht?
Die Trauer und der Schmerz wechselten sich ab mit Wut und Selbstvorwürfen.
Der Magen war befriedigt. Duschen.
Das heiße Wasser fühlte sich gut an und ließ ihn sich für ein paar Minuten entspannen. Aber als er wieder aus der Kabine trat und sich in ein Handtuch wickelte, fühlte er sich genauso widerlich wie zuvor. Er betrachtete sich im Spiegel und verzog angeekelt das Gesicht. Dunkle Schatten lagen unter seinen Augen und er war blass. Ungesund sah er aus. Unglücklich.
Konnte Liebeskummer krank machen? Wenn ja, dann sollte er sich vielleicht schon mal ein Zimmer im Krankenhaus vormerken lassen.
»Du hast es verdient«, sagte sein Spiegelbild. »Du bist ein Idiot! Was hast du dir nur dabei gedacht?!«
Chris schnaubte abfällig und kehrte dem Spiegel den Rücken zu.
Als er das Schlafzimmer wieder betrat, brummte sein Handy erneut. Ein Blick auf das Display verriet ihm, dass John inzwischen weitere Nachrichten hinterlassen hatte und jetzt versuchte, ihn anzurufen. Na super, der Anwalt hatte Lunte gerochen und wollte jetzt wissen, was los war.
Ein paar Sekunden spielte Chris noch mit dem Gedanken, das Telefon weiter zu ignorieren, allerdings musste er einsehen, dass er damit ein großes Risiko einging. John war ein echter Freund und wenn er anfing, sich Sorgen zu machen, dann war es nur eine Frage der Zeit, bis er persönlich auftauchen würde. Also hob er das Smartphone vom Boden auf und nahm den Anruf entgegen.
»Ja?«, brummte er.
»Na endlich! Ich dachte schon, ich muss einen Streifenwagen zu dir schicken! Wieso reagierst du seit Stunden nicht auf meine Nachrichten?!«
»Weil du nicht meine Mutter bist.« Chris ging wieder in die Küche, setzte sich an den Tisch und sorgte dafür, dass das Halskratzen blieb und der Tabakkonsum nicht abflaute.
»Was ist passiert?«
»Gar nichts ist passiert. Ich bin meinem beschissenen ›Herzen gefolgt‹ und habe dafür eine saftige Trachtprügel kassiert. Das ist alles.«
Einen Moment herrschte schweigen, dann seufzte John am anderen Ende der Leitung. Nicht mitfühlend, sondern … erregt.
»Ist etwa jemand bei dir?!«, fragte Chris und die Wut kehrte zurück.
John räusperte sich. »Hey, Kev. Lass das. Ich telefoniere.«
Chris schnaubte. Na super! Sein besorgter Freund rief ihn an während irgendein Kerl seinen Schwanz lutschte? Moment …
»Kev? Kevin?«
»Japp«, kam die knappe Antwort. Chris schüttelte frustriert den Kopf.
»Mach’s gut, John. Und … viel Spaß.«
Er beendete das Telefonat, bevor er sich noch mehr von John und seinem Gespiel anhören musste, und schaltete das Telefon einfach ab.
Alles würde wieder gut werden.
Irgendwann …

Fünf Tage verkroch Christian sich in seiner Wohnung, ignorierte Handy und Festnetztelefon genau wie seinen Computer und baute stattdessen eine innige Beziehung zu Jack Daniels und seinem Fernseher auf.
Erst als ein Fernsehbericht ihn daran erinnerte, dass der Jahreswechsel bevorstand, regte sich etwas in seinem Inneren, das er schon ganz vergessen hatte. Etwas, das ihm sagte, dass gerade einiges schief lief.
Fast eine Woche verkümmerte er nun schon in seiner Bude. Sah nichts als den Fernseher und die vertrauten Wände. Das war nicht er. Was war mit ihm passiert? Was hatte er sich angetan?
Er betrachtete das Glas in seiner Hand und schwenkte es leicht, dann erhob er sich und ging in die Küche.
Jack verschwand im Abfluss der Küche. Zum Frühstück sollte es Kaffee geben und keinen Whisky! Obwohl »Frühstück« nicht so ganz stimmte, immerhin war es schon Mittag – auch wenn er gerade erst wieder aus dem Bett gekrochen war.
Er trat vor den Badezimmerspiegel und verzog bei seinem Anblick einmal mehr das Gesicht. Er war unrasiert, seine Haare standen in merkwürdigen Winkeln von seinem Kopf ab und Haut wirkte irgendwie ausgetrocknet. Und er stank. Himmel, wie er stank! Wieso fiel ihm das jetzt erst auf?!
Er schälte sich aus dem T-Shirt, das er seit vier Tagen ununterbrochen trug und warf es auf den Wäschehaufen.
Unter der Dusche putzte er sich als erstes die Zähne, dann schäumte er sich gleich zwei Mal von oben bis unten ein und widmete sich einer aufwendigen aber dringen erforderlichen Ganzkörperrasur, die im Spiegel über dem Waschbecken endete, als er auch sein Gesicht von den blondbraunen Stoppeln befreite.
Schon besser. Er sah wieder aus wie ein Mensch. Jetzt musste er sich nur noch wie einer fühlen! Es konnte doch nicht angehen, dass er wegen der ganzen Joshua-Geschichte komplett verwahrloste und nur noch in seiner Wohnung herumvegetierte!
Eine Stunde später hatte er eine anständige Mahlzeit im Bauch und war angezogen und ausgehfertig.
Es war Sylvester, verdammt noch mal! Er würde den Jahreswechsel doch nicht alleine in seiner Wohnung verbringen und das neue Jahr im Liebeskummer beginnen. Das war er nicht!
Er angelte sich sein Handy, schaltete das Gerät wieder ein und ignorierte die zahlreichen Nachrichten, die auf ihn warteten. Das meiste waren wahrscheinlich ohnehin nur Glückwünsche für das neue Jahr und Johns Versuche, ihn zu erreichen.
Und eben den rief er jetzt an.
»Hallo Fremder«, meldete John sich nach dem dritten Klingeln.
»Ach! Übertreib nicht so maßlos«, winkte Chris ab und spürte dabei, wie lange es her war, dass er seine Stimme benutzt hatte. »Wir gehen aus! Sylvesterparty im Club!«
»Tatsächlich? Du willst ausgehen?«
»Natürlich. Ich wäre nicht ich, wenn ich mir für den Jahreswechsel nicht ein hübsches Betthäschen suchen würde, oder?«
John lachte und klang dabei unglaublich erleichtert. »Willkommen zurück unter den Lebenden. Stört es dich, wenn ich in Begleitung erscheine?«
Chris runzelte die Stirn. In Begleitung?
»Nein. Natürlich nicht. Wer ist der Glückliche?«
»Kevin. Du erinnerst dich? Blonde Haare, süßer Arsch und Elfenohren?«
Natürlich erinnerte er sich. Der Kleine war doch nie im Leben was für John! »Sag mir nur nicht, dass die Ohren echt waren.«
»Quatsch. Aber der Arsch schon. In zwei Stunden?«
»In Ordnung!«
Damit war das Telefonat wieder beendet und Chris schob das Handy in die Tasche. Er schluckte den Ärger über Johns Begleitung einfach hinunter. Nur weil er keine hatte, hieß das nicht, dass auch John alleine auftauchen musste. Und dass es sich bei diesem Kevin ausgerechnet um jenen Weihnachtselfen handelte, der ihm klar gemacht hatte, wo er viel lieber sein wollte, war auch halb so wild. Es war wie es war.
Die verbleibende Zeit verbrachte Christian damit, ein wenig Ordnung in den Saustall zu bringen, den er in den letzten Tagen fabriziert hatte. Nur für den Fall, dass er tatsächlich jemanden mit nach Hause nehmen sollte, konnte er ihn schlecht zwischen all dem Müll und Alkoholresten vernaschen!

TBC
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2 Gedanken zu “Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 10)

  1. timetohear schreibt:

    Es ist sehr spät in der Nacht, mineralwassertrinkend, und etwas verärgert suche ich mir wie üblich eine Geschichte, eine die mir gefallen könnte, eine die nicht niveaulos ist. Nach einigen Stunden lande ich auf deiner Seite, keine Ahnung mehr, wie ich darauf kam – die Zeit vergeht, und ich lese. Mein Ärger verfliegt mit jeder Zeile, die ich lese, ich vergesse einfach die Zeit. Nur kurz klingelt die Assistenz, die mir mein Medikament bringen soll. Ungeduldig warte ich, bis sie endlich geht, denn ich will die Geschichte weiter lesen, ich zerplatze vor Spannung. Mist, denke ich, das hält kein Mensch aus, warum ist die Assistenz ausgerechnet heute so lange bei mir ? Endlich, endlich verschwindet sie, und ich habe wieder Zeit zu lesen. Atemlos, voller Spannung lese ich weiter, bis zum letzten Teil. Ich zerfliesse voller Spannung, will wissen, wie das ausgeht. Zwischen Ohh nein, und Oh ja, weiter so, lese ich die Zeilen. Am Ende freue ich mich für die Protagonisten dieser Geschichte, wäre doch ungerecht, wenn Josh, Chris und Frank nicht ihr verdientes Happy End fänden. Ich atme auf. Ein kurzer Blick auf die Uhr, und ich erschrecke. Eigentlich wollte ich ja um 4 Uhr ins Bett. Aber die Geschichte fesselte mich. Diese Geschichte, so empfinde ich es, ist eine der wenigen Perlen im Internet. Eine, die berührt, fesselt, und zugleich eine farbige Bilderwelt hervorruft, da werden die Wörter zu Bilder. Nun gehe ich schlafen, ich bedanke mich ganz herzlich für die Geschichte !

    • tonikuklik schreibt:

      So beginne ich meinen Tag sehr gerne. Vielen Dank für dein Statement, Morgan 🙂 Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll! Alleine aus deinem Kommentar geht hervor, dass du einen wundervollen und fesselnden Schreibstil hast. Ein Blick in den Blog hat mir das eben noch einmal bestätigt. Du bist eine sehr beeindruckende Person und ich werde nachhe definitiv deinen Blog empfehlen!

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