Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 11)

CB_Cover 600xEs ist vollbracht! Das große Finale! Ich heule immer noch und kriege mich gar nicht wieder ein, aber … ich bin zufrieden damit. Und ich hoffe, ihr werdet es auch sein.

Nochmal zum ANFANG zurück und die Geschichte am Stück genießen? 😉

Christian Bold: Teil 11
Neues Jahr, neues Glück

Die Sylvesterparty im Club war deutlich besser besucht als die Weihnachtsfeier. Überall tummelten sich Paare und Alleinstehende Doms und Subs. Es gab kostenlosen Sekt zur Begrüßung die Angestellten hatten ihre Weihnachtsmützen gegen Luftschlangen und Glitzerstaub getauscht. Die Stimmung war so gut, so ausgelassen, dass Chris gar nicht anders konnte, als sich davon anstecken zu lassen.
Joshua war zu einem kleinen Ziepen in seinem Herzen geworden. Nichts, was sich nicht mit einem guten Drink und der ausgelassenen Gesellschaft fixen ließ.
Kevin nahm ihm seine Abfuhr in keiner Weise übel, was ebenfalls erfrischend war. Außerdem musste Chris zugeben, dass er sich wohl getäuscht hatte, denn der Blonde machte sich sehr gut an Johns Seite. Während sie an der Bar saßen, stand Kevin die ganze Zeit zwischen Johns Beinen, trug nicht mehr als enge Hotpants und ein mit Luftschlagen vertiertes Netztop und benahm sich wirklich vorbildlich. So wie John sich seinen Sklaven wohl immer gewünscht hatte. Vielleicht etwas zu offen und etwas zu quirlig. Zu wenig Eleganz und eine Spur zu viel Sex, aber wenn es John gefiel, dann sollte es so sein.
Die anderen ihrer Clique ließen sich nicht blicken, was eigentlich nicht weiter verwunderlich war. Marc und James verbrachten ihre Urlaube am liebsten in Italien und Kjell und sein Schützling kamen sowieso kaum noch in den Club. Sie hatten einiges durchgemacht und waren offenbar immer noch dabei, all das zu verarbeiten.
Nach zwei Stunden ausgelassenen Tanzens und Flirtens hatte auch Chris jemanden am Arm hängen. Einen jungen Mann mit kurzen, schwarzen Haaren, verführerisch grünen Augen und spitzer Zunge. Er hörte auf den Namen Ryu, was gut zu seinem halbasiatischen Aussehen passte, und hatte ihm schon nach wenigen Minuten Gespräch offenbart, dass er kein längerfristiger Sub sei und lediglich die Abwesenheit seines Doms totschlagen wollte – natürlich mit dessen Erlaubnis.
Ob es diesen Dom oder die Erlaubnis tatsächlich gab, interessierte Chris nicht. Ihm war nur wichtig, dass er jemanden gefunden hatte, den er später mit nach Hause nehmen konnte. Der einzige Nachteil an Ryu war, dass er nicht sofort verschwinden, sondern die Party noch eine Weile genießen wollte.
Chris willigte ein, den Jahreswechsel im Club zu feiern, stellte aber die Bedingung, dass sie vorher in eins der Zimmer im Obergeschoss verschwanden. Inzwischen stand er dermaßen auf Entzug, dass er nicht noch langer warten wollte, bevor er sich das erste Mal in seinem neuen Subbie versenkte.
Ryu leerte seinen süßen Cocktail und schlängelte sich dann erschreckend beweglich an ihm vorbei. Mit einem verlockenden Griff nahm er ihn bei der Hand und Chris ließ sich von dem Sklaven mitziehen.
»Nicht die Führung verlieren!«, lachte John ihm noch hinterher.
Chris zwinkerte. Die würde er sich ganz schnell wiederholen. Spätestens, wenn sie …
»Nein. Der nicht«, sagte Chris bestimmend, als Ryu jenen Raum ansteuerte, in dem Kevin noch vor wenigen Tagen seinen Schwanz gelutscht hatte. Da musste er so schnell nicht wieder rein. »Wir nehmen den hier …«
Er deutete auf die nächste freie Tür. Eigentlich nicht unbedingt seine Szene, aber das nachgestellte Klassenzimmer war besser als der schwarze Satin an der Decke.
»Mmh«, schnurrte Ryu als sie eintraten. »Sehr gerne, Herr Lehrer …«
Chris grinste und packte den jungen Mann im Nacken, um ihn in einen gierigen Kuss zu ziehen. Ehe er es sich versah, lag Ryu mit weit gespreizten Beinen vor ihm auf dem Pult und zog die Beine an die Brust. Herrlicher Anblick. Die Mandelaugen waren lustverhangen, das schwarze Haar zerzaust und wild wie der Mann selber. Chris leckte sich über die Lippen. Heute fehlte ihm die Geduld für lange Spielchen, also öffnete er seine Hose und zog sich ein Kondom über die harte Erregung.
»Dreh dich um«, forderte er. Er hatte nicht das Bedürfnis, in die grünen Augen zu sehen. Der schwarze Schopf würde reichen. Ryu gehorchte und änderte seine Position. Mit einem dunklen Stöhnen rieb er sich gegen die Tischkante. Chris zog sein Becken ein Stück zurück und positionierte sich an dem aufgeregt zuckenden Muskel.
Wenn Ryu nicht nur große Töne gespuckt hatte, dann brauchte er keine Vorbereitung.
Chris stöhnte erleichtert auf, als er sich durch die enge Pforte drückte. Eng, aber weich. Ryu hatte den Mund nicht zu voll genommen. Ein ersticktes Keuchen kam von seinem Sub, als Chris dich halb in ihm versenkt hatte. Keuchend zog er sich wieder ein Stück zurück, nur um gleich darauf noch tiefer zu stoßen.
»Jah … weiter«, feuerte Ryu ihn an. »Tiefer!«
Chris holte aus und verpasste dem wohl geformten Hinterteil einen brennenden Schlag mit der flachen Hand.
»Wie heißt das?!«
»Weiter … Weiter, Master Chris. Bitte …«
Schon besser. Aber die Stimme passte nicht. Sie war zu dunkel. Genau wie das Stöhnen, als er dem Betteln nachgab und anfing, sich tief und schnell zu bewegen.
Er krallte sich in das schwarze Haar und schloss die Augen. Gott, war das gut! Wie hatte er das vermisst! Wieso war er solange in seinem Exil geblieben, wo hier draußen doch der Himmel auf ihn gewartet hatte?!
»Komm, Kleiner«, grollte er und betrachtete den von Schweiß schimmernden Rücken vor sich. Das verpasste seiner Lust einen kurzen Dämpfer, ließ ihn aber nur noch fester zustoßen. »Mach’s dir selber! Na los! Reib deinen gierigen Schwanz!«
Der Sklave gehorchte. Stöhnend griff er sich zwischen die Beine und stützte sich nur noch mit einer Hand an der Schreibtischkante ab. Die zusätzliche Reizung sorgte für eine noch geilere Enge. Hitze ballte sich in Chris‘ Unterleib zusammen. Ein Feuerball, der jeden Augenblick explodieren würde.
Er schloss die Augen und gab sich dem berauschenden, alles heilenden Gefühl der Lust hin, bis er nicht mehr konnte.
»Komm!«, keuchte er.
»Jah… ja, ich komme! Ich komme!«
Chris hielt den Atem an, zögerte seinen eigenen Höhepunkt solange hinaus, bis er spürte, dass die Muskeln um ihn herum anfingen, sich zu verkrampfen. Dann ließ auch er los. Unkontrolliert heftig stieß er in den süßen Arsch, warf den Kopf in den Nacken und kam mit einem dunklen Stöhnen.
Erschöpft sank er auf dem bebenden Leib zusammen, sodass sie schließlich beide auf der Tischplatte lagen.
»Ha … Scheiße, hat mir das gefehlt«, murmelte er, noch bevor er wieder richtig bei Sinnen war. »Ich liebe dich … Ich liebe dich, Josh …«

Mit hängenden Schultern und mieser Laune streifte Chris durch die Straßen. Es schneite schon wieder und inzwischen konnte es nicht mehr weit bis Mitternacht sein. Trotz der Pleite im Club und seinem Bedürfnis nach Einsamkeit, hatte er keine Lust, in seine Wohnung zurückzukehren, also ging er einfach durch die Straßen.
Es war nicht mehr viel los. Die meisten hatten ihren Platz für den Countdown gefunden. In Bars und Kneipen war die Hölle los und trotz der späten Stunde brannte in unzähligen Wohnungen noch das Licht.
Chris fror.
Nicht wegen der Kälte, die von seinem Mantel und einem dunklen Schal abgehalten wurde. Nein, die Kälte kam aus seinem Inneren.
Für ein paar unglaublich glückliche Sekunden war er der festen Überzeugung gewesen, sein Herz in den Armen zu halten. Er hatte ernsthaft und mit jeder Faser seines Körpers daran geglaubt, dass es Joshua gewesen war, den er vor sich auf dem Tisch gehabt hatte.
Aber es war nicht Joshua gewesen, sondern Ryu.
Ein beeindruckender Mann, der ihn nach seinem Fehlverhalten liebevoll angelächelt und geküsst hatte. Keine Wut oder Enttäuschung. Als hätte er die ganze Zeit geahnt, dass er nur ein Trostpflaster gewesen war. Er hatte sogar angeboten, die Nacht trotzdem mit ihm zu verbringen und ihn vergessen zu lassen. Aber Christians Stimmung war ruiniert gewesen, also hatte er sich mit einem letzten Kuss verabschiedet und war gegangen, ohne noch ein Wort mit John zu wechseln.
Und jetzt … streifte er alleine durch verschneite Straßen und ließ zu, dass der mühsam bekämpfte Schmerz in seinem Inneren in Form von Verzweiflung und Trauer zurückkehrte. Das war lächerlich. Es war albern. Eigentlich sollte er sich dagegen wehren, aber in diesem Augenblick wollte er es gar nicht.
Er wollte den Jahreswechsel mit dem Mann verbringen, der sein Herz in Sturm erobert hatte und da es anders nicht ging, war er eben in Gedanken bei ihm.
Die Hände tief in die Taschen gesteckt blieb er stehen, als er erkannte, dass seine Beine ihn doch zurück zu seinem Zuhause gebracht hatten. Der arme Pförtner, der nicht frei bekommen hatte, lächelte ihm freundlich zu und tippte sich zur Begrüßung kurz an den Hut, dann wandte er sich wieder seinem Telefonat zu.
Chris lächelte. Wahrscheinlich sprach er mit seiner Frau. Oder mit seinen Kindern. Mit irgendjemandem, bei dem er jetzt lieber wäre, als hier.
Er zog das Handy aus der Tasche und fuhr mit dem Daumen über das dunkle Display.
Wenn er einfach anrief? Josh? Oder Frank, um ihn nicht wieder zu hintergehen? Einfach anrufen und ein frohes neues Jahr wünschen?
So ein Unsinn. Er würde ihnen wahrscheinlich nur die Stimmung versauen. Inzwischen lag das Drama fast eine Woche hinter ihnen und vermutlich hatten sie sich inzwischen wieder gefangen.
Und wenn nicht? Wenn sie sich getrennt hatten?
Scheiße! Er hatte immer noch nicht die ganzen Nachrichten überprüft, die auf seinem Handy wartete. Hastig entsperrte er es und ging die unzähligen SMS durch. Kjell, Marc, Kamal, andere Kollegen und Freunde, sogar ein Fotograf, mit dem er ewig nicht mehr zusammengearbeitet hatte.
Da! Eine Nachricht von Frank! Mit bebenden Fingern öffnete er sie.
»Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!«
Die Euphorie und die aufkommende Hoffnung verpufften wieder. Frank hatte eine Nachricht an seine ganze Kontaktliste geschickt, wie es aussah. Und seine Nummer befand sich noch immer darunter.
Von Josh gab es keine Nachricht.
Er ging die verpassten Anrufe durch. Einige waren von Unbekannt, andere von irgendwelchen Verwandten, die sich seltener meldeten als die Stromwerke wegen des Zählerstands.
Doch! Da! Ein Anruf von Josh!
Er hatte versucht, ihn anzurufen! Vor nicht mal zwei Stunden!
Verdammt, wieso hatte er das nicht mitbekommen?!
Die Erkenntnis ließ ihn kalt auflachen. Klar … Zu dem Zeitpunkt hatte er Ryu auf den Schreibtisch genagelt.
Er starrte noch eine Weile auf das Display, rang mit sich und drückte schließlich die Rückruftaste. Das Freizeichen ertönte.
Egal was dabei herauskam, er hätte Joshs Stimme noch einmal gehört. Er konnte ihm ein frohes neues Jahr wünschen. Sich vielleicht noch mal verabschieden.
Er würde Gewissheit haben, ob bei Josh alles in Ordnung war. Würde sicher sein können, dass der Kleine glücklich war und seine Beziehung nicht wegen IHM in die Brüche gegangen war.
Aber er hatte kein Glück. Das Freizeichen verwandelte sich in die blecherne Stimme der Mailbox. Chris legte auf und versuchte es erneut. Dieses Mal ging sofort die Mailbox ran. Die Handynetze waren wahrscheinlich überlastet.
Scheiße, ihm war zum Heulen zu Mute. War es gut, dass Josh versucht hatte, ihn zu erreichen? Oder schlecht? Hatte er es heimlich getan? Oder mit Franks Wissen?
All das würde er nie erfahren, denn er wusste genau, dass er morgen nicht mehr den Mut und die Kraft haben würde, diesen Anruf erneut zu tätigen. Er steckte das Handy wieder weg und hob den Blick gen Himmel. Erste Feuerwerkskörper explodierten hier und da zwischen dem feinen Schnee.
Dann wurde es wieder voller auf den Straßen. Die Menschen kamen aus ihren warmen Höhlen. Lachend, feiernd, betrunken.
Chris stand nur da. Dieses Mal steckte die gute Laune ihn nicht an. Er vergrub die Hände im Mantel und weigerte sich, ins Haus zu gehen. Er würde bleiben. Bis das Jahr geschafft war. Dann konnte er hochgehen, Jack aus dem Schrank holen und …
»Zehn – Neun – Acht«, begann die Menschentraube auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Jeder zweite von ihnen starrte auf die Uhr. Die meisten hielten jemanden im Arm, andere positionierten Raketen in leeren Wein. Und Sektflaschen.
»Sieben – Sechs – Fünf!«
Scheiße, er wollte auch jemanden im Arm halten. Jemanden küssen, sobald der Countdown abgelaufen war. Er wollte dieses Prickeln im Herzen spüren, wollte, dass sein Bauch sich vor Glück und Freude zusammenzog – nicht vor Kummer und Einsamkeit.
»Vier – Drei!«
Hektisch sah er sich um. Suchte nach einem Wunder. Einer Lösung. Einem Engel. Seinem Engel! Aber da war nichts. Niemand, der sich ihm näherte. Keine langen schwarzen Haare. Keine dunkelblauen Augen. Nur ein paar Teenager 10 Meter von ihm entfernt, die ebenfalls in den Countdown eingestiegen waren.
»Zwei – Eins!«
Er drehte sich um sich selbst, suchte weiter und fand nichts. Nur die Leere. Es war, als gäbe es eine Blase um ihn herum. Als wäre er gar nicht da. Der einsamste Mensch in der ganzen Stadt. Niemand, den er in die Arme schließen konnte. Niemand, den er küssen und mit dem er ins neue Jahr feiern konnte.
Niemand … der sein gebrochenes Herz heilte.
»NULL!«
Seine Sicht wurde unscharf. Seine Augen brannten als er einfach stehen blieb und in den Himmel sah. Bunte Lichter flackerten verschwommen durch den Schnee. Eine Träne löste sich aus seinen Augen und trotzdem musste er lächeln.
Belächelte sich selbst, weil er im Leben noch nie so kitschig gewesen war. Was für eine verfluchte Jahreszeit. Was für ein verfluchtes Herz, das in seiner Brust schlug und auf ein Wunder hoffte. Ein Wunder, dass ihm seine Liebe in die Arme trieb. Auf den Glockenschlag genau.
Wie albern.
Wie unrealistisch.
Sinnlos …
Er wischte die Tränen weg, bis keine neuen folgten, beobachtete die Menschen um sich herum, die ausgelassen feierten, sich gegenseitig umarmten und anstießen.
Irgendwann kam der Pförtner heraus, schloss ihn kurz in die Arme und drückte ihn, wünschte ihm ein frohes neues Jahr.
Dann eine vollkommen fremde Frau, die sich überschwänglich an ihn warf, ihm einen Kuss auf die Wange drückte und dann lachend mit ihren Freunden weiterzog.
Die Straßen leerten sich wieder und er stand immer noch hier. Schnee durchnässte sein Haar, ruhte auf seinen Schultern. Sein Gesicht wurde kälter und immer noch schimmerte die Hoffnung nach einem Wunder in seinem Herzen.
»Chris!«, rief jemand. Chris blinzelte, bevor er sich umwandte.
Da war es. Sein Wunder. Es kam durch den eine Traube von Menschen auf ihn zu gerannt. Der blaue Wintermantel war offen, wehte hinter ihm her, genau wie der weiße Schal.
»Chris!!!«
Wieder verschwamm seine Sicht, als der Mann nur noch wenige Meter von ihm entfernt war. Er breitete die Arme aus und im nächsten Moment sprang Joshua auf ihn zu, riss ihn fast von den Füßen, als er Arme und Beine um ihn schlang und ihn sofort küsste.
Chris weinte. Tränen flossen ihm über die Wangen wie er es noch nicht erlebt hatte. Er krallte sich an den Engel in seinen Armen, drückte ihn an sich, drehte sich leicht mit ihm und erwiderte den Kuss mit aller Leidenschaft und aller Sehnsucht, die in ihm gewartet hatte. Mit all der Hoffnung, die ihm jetzt nicht erklären konnte, wie um Himmels willen das möglich war!
Es war egal, wie. Es war egal, warum. Wichtig war nur, dass Josh hier war und dass er ihn halten und küssen konnte.
Er – war – hier! Bei ihm!
»Ich liebe dich, Josh«, murmelte er in den Kuss, hatte gleich darauf aber wieder die geliebte Zunge im Mund und konnte nichts mehr sagen.
Erst nach einer gefühlten Ewigkeit lösten sie sich wieder voneinander. Josh lehnte die Stirn gegen seine und wischte ihm die Tränen aus dem Gesicht. Dann ließ Chris ihn langsam an sich hinabgleiten, bis er wieder selber stand, schaffte es nicht, die Blick von dem schönen Gesicht abzuwenden.
»Frohes neues Jahr«, flüsterte Josh und lächelte glücklich zu ihm empor.
»Wie …«, begann Chris, wurde aber unterbrochen.
»Von mir auch ein frohes, neues Jahr …«
Chris hob den Blick und sah über Joshua hinweg. Frank lächelte ihm entgegen, hatte die Hände in den Taschen vergraben und nickte langsam.
»Was …« ging hier vor?!
Aber die Worte blieben ihm einfach im Halse stecken, als Frank zu ihnen trat. Joshua schmiegte sich vertrauensvoll gegen die Brust seines Herrn, ohne Christians Hand dabei loszulassen.
Fragend und vollkommen überfordert sah Chris von einem zum Anderen, dann grinste Josh überglücklich und knuffte Frank in den Bauch. Christian konnte gar nicht so schnell reagieren, wie Frank ihn packte.
Schon bekam er den zweiten Kuss in diesem unglaublich jungen und doch besten Jahr seines Lebens!

ENDE

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