Der letzte Beitrag für 2014 (und das letzte Buch)

10850235_829741197083565_6991900403910914029_nDa mein letzter Beitrag 2014 nicht sonderlich … feierlich war und ich mich inzwischen wieder einigermaßen beruhigt habe (was nicht heißt, dass meine Ansichten sich geändert hätten), habe ich beschlossen, dass ich euch noch einen weiteren Beitrag verfassen möchte. Euch oder mir, denn ich möchte nicht mit dieser Schimpfattacke aus dem doch sehr anstrengenden, wenn auch erfolgreichen Jahr gehen.

Um mich her knallt es. Hin und wieder blitzten die Lichter und ich freue mich, dass ich nicht raus muss. Nein, ich bin kein Sylvester-Mensch. Ganz im Gegenteil. Meine Tochter ist nur halbbegeistert von dem Lärm („Ich Angst!“, sagt sie alle paar Minuten und erweicht einem damit das Herz) und die vierbeinigen Mitbewohner sind auch nicht so richtig zufrieden. Um es harmlos auszudrücken 😉

Und ich bin es auch nicht, denn eigentlich wollte ich gerne ein bisschen in Rigor Mortis‘ TATTOO lesen. Mehr als ein paar Seiten habe ich bis lang leider nicht geschafft, weil mich die Krawalle in der Wohnsiedlung doch etwas nerven. Wenn wenigstens mehr Lichter am Himmel zu sehen wären – aber nein, die meisten machen tatsächlich nur Krach, wie es scheint.

20141212_134225Wie dem auch sei … Ich habe mein Leseziel für das Jahresende erreicht. Soll heißen, ich habe Passagier 23 von Sabstian Fitzek beendet. Und wie nicht anders zu erwarten, bin ich begeistert! Ich will keine Rezension schreiben – das habe ich mir abgewöhnt. Ich will das Buch einfach nur empfehlen. In erster Linie, weil mich der Wandel, der Hintergrund, der erst nach dem Finale so richtig ausgereift zur Geltung kommt, wirklich erstaunt hat. Mir wurde schlecht, als Fitzek die letzten Schleier lichtete; und doch musste ich breit grinsen, denn er hat sich einem der wohl offensichtlichsten Tabuthemen zugewandt, von denen ich mich mein Leben lang ferngehalten habe. ICH!

Besonders erwischend war auch wieder sein Nachwort/seine Danksagung. Ich habe gelacht, anerkennend genickt und die Lippen geschürzt. Viel Recherche steckt in diesem Buch und wahrscheinlich hat er recht, wenn er sagt, dass er nie wieder ein willkommener Gast auf einem Kreuzfahrtschiff sein wird. Lieber Herr Fitzek, das ist das Opfer, das man als vielgelesener Bestsellerautor bringen muss! 😉
Fantastisch fand ich auch die Platzierung dieses Nachworts, denn der Epiolog, den ich (zugegeben) NICHT vorausgesagt, wenn auch sehnlichst erwartet habe, folgt erst nach dem Nachwort. Jenes Nachwort (gibt es dafür ein Synonym? Um Himmels willen!) wirkt wie ein Abspann. Danach folgt noch eine letzte Szene, die man nur liest, wenn man den Abspann genossen hat. Nicht wirklich, denn zu beginn des Nachworts (verdammt!) weist Fitzek darauf hin, dass er es nicht übelnimmt, wenn man vorspult.

Nun … Dies also war das letzte Buch, das ich im Jahr 2014 gelesen habe und es bietet einen sehr schönen Abschluss. Danke für diese wundervolle Geschichte und dieses atemberaubende Abenteuer! Ich hoffe auf noch sehr viele Werke aus Ihrer Feder, Herr Fitzek.

20141212_184327

Advertisements

Ein Gedanke zu “Der letzte Beitrag für 2014 (und das letzte Buch)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s