Von nicht vorhandenen Bärten und der Redseligkeit der Männer – Im Zeichen der Schlange

2015-01-03 17.59.09

Der neueste und doch älteste Krieger, Philip Lorson, hat in diesem Buch eine Hauptrolle. Er schwankt zwischen der Sehnsucht seine große Liebe zu finden, bis hin zum Todeswunsch, weil er nicht mehr glaubt, seinem Partner zu begegnen.

Gemäß des chinesischen Tierkreises wurde ich im Jahr der Schlange geboren. Ich habe viele Texte und Horosokope dazu gelesen und mich tatsächlich oft darin wiedergefunden. Schlangen sind für mich eine Wucht. Ich liebe sie und ich freue mich schon seit Jahren darauf, irgendwann ebenfalls ein Schlangentattoo auf meine Haut zu bringen (bringen zu lassen – keine Sorge). Dementsprechend habe ich mich auf dieses Kapitel gefreut, war gespannt auf die Charaktere, die im Zeichen der Schlange das Buch unsicher machen.

Ich mag Philip. Dante, seinen Partner, sogar noch mehr. Wiedergefunden habe ich mich zwar in keinem der beiden, aber das macht nichts – immerhin geht es hier nicht um das Tierkreiszeichen 😉 Auch wenn es wieder deutliche Paralelen zwischen diesem und den anderen Kapitel sowie der Partnerfindung gab, war dieses Kapitel irgendwie anders. Vielleicht, weil sich dieses Paar nicht geprügelt hat *lach* Nein, das haben die Schmetterlinge ja auch nicht getan. Ich weiß nicht, was es ist … Aber es war erfrischend.

Was mir allerdings mehr und mehr auffällt, sind die „nicht vorhandenen Bärte“, in die ständig genuschelt wird und die nicht zu leugnende Redseligkeit, unter der scheinbar jeder Mann (und auch die Frau im Buch) „leidet“. Es stört mich ein bisschen, dass jeder scheinbar umgehend mit jedem über seine Gefühle und Gedanken spricht. Manchmal macht es den Eindruck, als wolle die Autorin so Platz sparen, weitere Perspektiven vermeiden und möglichst veile Informationen unterbringen, die für den Leser (vermeindlich) wichtig sind. Einiges davon kann man sich aber auch zusammenreimen, sodass ich hin und wieder das Gefühl bekomme, man traut mir diese Fähigkeit des Zusammenreimens nicht zu.

Und doch … verzaubert mich das Buch sehr erfolgreich!

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