Stolz und Arbeitseifer – Der Rest des Jahres und worauf ihr euch so freuen dürft

Zum Ende des Jahres ergreift mich oft ein Arbeitseifer. Normalerweise setzt der pünklich zum National Novel Writing Month – also zum oder im November – ein. Ich nehme mir dann immer vor, teilzunehmen an diesem fantastischen Ereignis und vorher noch möglichst viele Punkte auf meiner Schreibliste abzuhaken. Im Regelfall schaffe ich nicht halb so viel wie ich mir vorgenommen habe, aber zumindest in den letzten Jahren war dies trotzdem immer eine recht erfolgreiche Zeit. Ich habe immer viel geschafft …

Dieses Jahr habe ich mich (glaube ich) sogar selbst übertroffen. Ich habe „mal eben“ eine Halloweengeschichte aus dem Ärmel geschüttelt, auf die ihr euch freuen dürft. Gegen Ende diesen Monats wird sie kostenlos auf BookRix zu lesen sein. Außerdem ist ein THE CLUB Special fertig geworden – für das ihr noch etwas mehr Geduld aufbringen müsst, denn es handelt sich um die diesjährige Weihnachtsgeschichte 😉 Zwischen diesen beiden kleineren Projekten erscheint im November die Endfassung von „Sehnsucht“ – einer Geschichte, die ich seiner Zeit live über BookRix geschrieben habe und die, obwohl so ganz anders als das, was man öffnetlich von mir gewohnt ist, recht gut ankam.

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[Schreibtagebuch] „Johns Bonus“ #2

Projekt: Johns Bonus (Die Zahl der potenziellen Titel ist inzwischen auf zwei gestiegen!)
Status: 29.773 Wörter (Parallelen kontrollieren kostet Zeit. Pfui bäh!)

Schnippsel

„Danke“, flüsterte Casey kaum hörbar.
„Wofür?“
„Dafür … dass du bleibst“, sagte Casey. Seine Arme legten sich um John und hinterließen dabei ein merkwürdiges Kribbeln – gepaart mit dem typischen Unbehagen, das John inzwischen so gut kannte.
Vertrautheit.
Sie bedeutete Gefühle.
Gefühle bedeuteten eine Verbindung.
Eine Verbindung, die er nicht zulassen wollte.
„Bei dir Zuhause ist so viel los – und trotzdem bleibst du. Das … Danke.“
John biss die Zähne zusammen und stellte das Streicheln ein. Unbewusst hatte er angefangen, mit den Händen über Caseys Rücken zu fahren.
„Ach, bilde dir nicht zu viel darauf ein“, sagte John. „Ich habe hier noch einen Job zu erledigen und Zeit totzuschlagen. Außerdem kann ich die Ablenkung gebrauchen, die deine verkorksten Eltern mir bieten – und ich habe es versprochen, oder?“
Er schob Casey von sich, drückte ihm noch einen Kuss auf die Stirn und verschwand schließlich im Bad, um den gefassten Plan in die Tat umzusetzen. Duschen, Mittagessen, … und dann: mal sehen …

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Ich mag Bösewichte!

Jede gute Geschichte braucht mindestens einen Konflikt. Im Idealfall auch einen Bösewicht, der diese Konflikte auslöst oder den Konflikt verkörpert. Letzteres kommt (alleinstehend) eigentlich nicht bei mir vor. Denn ich mag Bösewichte!
Ein richtig schöner, fieser Bösewicht, der sogar jenen Lesern, die auf die „bösen Jungs“ stehen, eine Gänsehaut über den Rücken jagen … Das sind Finsterlinge nach meinem Geschmack.
Alek aus „Kalte Ketten“ ist mein bestes Beispiel dafür. Ein unbegreiflicher, unkontrollierbarer und kaum zu durchschauender Psychopath! Und das ist er wirklich. Das habe ich von Anfang an klar gestellt – zumindest für mich selbst. Er ist ein Psychopath. Keine Entschuldigungen für sein Verhalten. Kein gebrochenes Herz. Keine traumatische Vergangenheit im eigentlichen Sinne. Er ist einfach von Grund auf böse.
Langweilig? Nein, das finde ich nicht.

Jetzt sitze ich allerdings an einem neuen Bösewicht für einen neuen KK-Roman. Und der ist ganz anders gestrickt. Das ist die zweite Form der Bösewichte, die ich so vergöttere. Nämlich das Böse, mit dem man Mitfühlen kann. Das man versteht und bei dem man einfach nicht weiß, ob man es nun hassen, lieben oder einfach nur bemitleiden soll. Ein Bösewicht, der seine Gründe hat und diese Gründe sind für jeden objektiven Betrachter nachvollziehbar!
Das Spannendste an der Sache ist für mich aktuell, dass ich selber noch nicht sicher weiß, wie dieser sympathische Bösewicht eigentlich tickt. Wie er sich entwickeln wird in der für ihn gedachten Geschichte und wie böse, grausam, gemein, hinterhältig, bestialisch und unberechenbar er tatsächlich wird.

Habt ihr eine „Lieblingsart Bösewicht“? Der grundlose Psychopath oder doch lieber der nachvollziehbare Rache-/what ever- schurke?

Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 9)

CB_Cover 600xEs war gestern schon fertig, aber ich wollte euch nicht auf diesem Kapitel sitzen lassen. Deswegen lade ich es jetzt hoch, bevor ich mit Teil 10 anfange. Die Fortsetzung bekommt ihr dann (hoffentlich) heute Mittag noch, sodass ihr nur ein paar Stunden mit diesem Kapitel leiden müsst 😉 Lasst mich wissen, wieviele Taschentücher ihr brauchtet *lach*

Hier geht’s zum ANFANG der Geschichte!

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Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 8)

CB_Cover 600xNachdem Teil 7 gestern doch einen leicht bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat, habe ich heute ein etwas emotionaleres und letzten Endes schöneres Kapitel für euch 😉 Es hat sich eine Weile gezogen und ich glaube, dass Chris sich auf diese Weise für meine Grausamkeit rechen wollte. Aber hey, vielleicht begreift auch er bald, dass das hier eine Weihnachtsgeschichte ist und ich weder ihn noch meine Leser mit einem Sad-End quälen werde. Viel Spaß!

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Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 7)

CB_Cover 600xEs gibt Tage, Wochen, da packt mich eine Geschichte. Diese hat es getan und sie will mich nicht mehr loslassen. Am liebsten würde ich einfach immer wieterschreiben, mich keine Minute unterbrechen, aber wahrscheinlich ist es gut, dass ich es nicht tue. Erstens findet sie ihr Ende dann viel zu schnell und zweitens … würde ich mich dann total verlieren *träum*
Hier nun also der 7. Teil meiner Weihnachtsgeschichte und (ja ich warne vor!!!) eventuell ein kleiner Dämpfer nach all den Hochgefühlen 😉

Hier geht’s zum ANFANG der Geschichte.

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