Christian Bold – Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 6)

CB_Cover 600xJetzt haben die Jungs es geschafft! Hier nun der „Endspurt“ dieser heißen Weihnachtsnacht. Und: Nein, noch nicht das Ende der Geschichte 😉 Was wäre eine Jayden-Geschichte denn ohne etwas seelischem Leid?

Hier gehts zum ANFANG der Geschichte.

Christian Bold: Teil 6
Zwei für einen

Christian genoss die Zeit im Schlafzimmer seiner Freunde ungemein. An sich war das nichts ungewöhnliches, immerhin hatte seine Vorliebe für diese Spiele schon vor einer Weile entdeckt. »Der dritte Mann« zu sein, gefiel ihm sogar so gut, dass genau das Grund genug für ihn war, keine feste Beziehung einzugehen. Kein eigener Sklave bedeutete mehr Auswahl, mehr Freiraum, mehr …
Mehr von allem Möglichen.
Jetzt, während er diesen Traumsklaven und seinen Dom beobachtete, musste er sich allerdings eingestehen, dass es durchaus schön wäre, ebenfalls jemanden zu haben. Jemanden, den man auf diese innige Weise küssen konnte, wie Frank es zwischendurch immer wieder mit Josh tat.
Der Fotograf war mit seinem ersten Höhepunkt komplett aufgetaut und inzwischen bestand für Chris kein Zweifel mehr daran, dass der Mann den herrschenden Part vollends genoss. Er aalte sich in der Hilflosigkeit seines bettelenden Subs und Chris staunte nicht schlecht, als Frank eine Sekunde des Ungehorsams nutzte, um Joshua eine kräftige Trachtprügel zu verpassen. Der junge Mann wimmerte nach dem Faustschlag leise, grinste aber auch kurz und gab deutlich zu verstehen, dass diese Tour ihm nur noch mehr einheizte.
Während einer kleinen Pause, die Chris am offenen Fenster mit einer Zigarette verbrachte, beobachtete er, wie Joshua sich über seinen Herrn schlängelte und den entspannten Mann mit Zunge und Lippen verwöhnte. Der Kleine war wirklich unersättlich. Jedes Mal, wenn Chris glaubte, dass er gleich einknicken würde, genug haben könnte, schoben sich die schlanken Finger des Sklaven wieder über seinen oder Franks Körper. Wispernd, flehend, küssend und leckend entfachte er immer neues Feuer in seinen beiden Herren und hin und wieder vergaß Chris sogar, dass er »nur« als Gast hier war.
Dass ein Dreier so gut lief, kam selten vor. Im Normalfall rechnete Chris damit, dass er nach spätestens der zweiten Runde abserviert wurde und sich wieder zurückziehen sollte. Nicht, dass er damit ein Problem hatte. Das war normal und es war in Ordnung. Aber hier …
Joshua machte keinen Hehl daraus, wie sehr er ihn begehrte und wie sehr er es genoss, gleich von zwei Männern auf einmal verwöhnt zu werden. Vielleicht hielt ihn auch sein großer Herzenswunsch so unbarmherzig auf den Beinen. Denn der Hauptgrund, weshalb Josh einen zweiten Mann hatte haben wollen – den hatten sie noch nicht erfüllt.
Christian drückte seine Zigarette aus und schloss das Fenster, während Joshua sich gerade wohlig schnurrend über die Brust seines Lovers hermachte und dabei aufreizend den Hintern in die Luft streckte. Die beiden waren schon lange wieder hart und immer wieder ließ Josh seine eigene Erregung gegen die Franks stoßen, was beiden ein lustvolles Keuchen entlockte.
Ein kurzer Blickwechsel mit Frank, ein knappes Nicken, dann kletterte Chris wieder aufs Bett und kniete sich hinter Josh. Mit kühlen Fingern streichelte er die schlanke Taille entlang, beugte sich vor und küsste sich rechts und links des Satinbands abwärts, bis er zu der großen Schleife kam, die den knackigen Hintern immer wieder umspielte.
»Dann wollen wir mal sehen … ob du bereit für uns bist«, raunte er dunkel. Die Vorfreude pulsierte durch seinen Körper und als er zwei Finger auf einmal mühelos in gegen den weichen Muskel drückte und in Joshs Inneres eintauchte, lief ihm ein Schauer über den Rücken. Wie zum Henker hatte Frank es hinbekommen, dass sein Kleiner so leicht zugänglich war? Viele Möglichkeiten einen seinen kräftigen Muskel zu trainieren, gab es eigentlich nicht. Chris stellte sich vor, wie Joshua regelmäßig mit einem Plug durch die Gegend lief und seine Hausarbeit erledigte.
Mmh … Herrlicher Gedanke.
»Ich bin bereit, Master Chris … Ich … will es so sehr.«
»Was willst du so sehr?«, fragte Chris und konnte dabei den rauchigen Unterton nicht verhindern. Egal. Joshua sollte ruhig wissen, dass er ihn mit seinem Verhalten fast in den Wahnsinn trieb.
»Euch beide«; keuchte Josh, während er sich seinen Fingern entgegendrückte. »Euch beide – tief in mir. Gleichzeitig …«
»Dann geht dein Wunsch jetzt endlich in Erfüllung«, knurrte Frank lustvoll.
In der letzten halben Stunde war keiner von ihnen noch mal gekommen und so war es nicht verwunderlich, dass auch Christians Erregung sich wieder hart aufgerichtet hatte. Das schönste war allerdings der Gedanke, dass er und Frank trotz der berauschenden Enge, die auf sie wartete, so schnell nicht kommen würden. Zumindest war Chris sicher, dass sich das auf ihn bezog. Hoffentlich bewies Frank dieselbe Selbstbeherrschung.
Er griff nach dem Gleitgel. Franks Hände legten sich an den gepiercten Hintern und zogen mit sanfter Gewalt die Backen auseinander.
»Zeig ihm, was du hast, mein Schöner. Na komm …«
Josh stöhnte verlangend auf und sank mit der Brust auf die von Frank, streckte das Becken dabei höher und boten Chris so die optimale Sicht. Mit einem zufriedenen Grinsen massierte er das durchsichtige Gel in den Muskel, verteilte es großzügig.
Er angelte sich ein neues Kondom, dann folgte noch etwas mehr von dem kühlen Gel. Bis sie alle damit eingedeckt waren. Joshua richtete sich wieder auf und stützte sich auf Franks Brust ab. Keuchend sah er über die Schulter.
Gott, dieser Blick. Dieser Hunger in den blauen Augen war einfach der Wahnsinn!
Christian umfasste das schmale Becken mit beiden Händen und positionierte den jüngeren über Franks Erregung. Sanft drückte er ihn hinunter. Frank kam ihm entgegen und drängte sich mit einem dunklen Stöhnen in seinen Sklaven. Einen Moment genoss Chris einfach nur den Anblick, dann schob er sich ebenfalls dichter.
Er sparte sich ein weiteres »Bereit?«, wartete, bis Frank einen Moment still hielt, dann drängte er sich keuchend durch den geöffneten Muskel. Joshua verspannte sich kurz, hatte sich aber schnell wieder unter Kontrolle. Stoßweise hechelte er seinen Atem heraus und hielt ganz still, während Chris mit seiner Beherrschung kämpfte.
Prämiere! Auch für ihn. Er hatte davon gehört, dass es möglich war, dass es Subs gab, die das wollten, aber erlebt hatte er es noch nie. Eine berauschende Enge umfing ihn. Viel zu deutlich spürte er das Zucken von Franks Härte an seiner und das gelegentliche Verkrampfen von Joshs Muskel. Scheiß auf Beherrschung. Scheiß auf den eigenen Stolz. Chris legte den Kopf in den Nacken und stöhnte seine Lust dunkel heraus.
»Oh Gott!«, rief er atemlos. Josh wimmerte erregt, bewegte leicht die Hüften und entlockte ihm damit ein weiteres, tiefes Stöhnen. Sofort fixierte er Josh wieder mit festem Griff und richtete den Blick nach unten. Der Anblick kostete ihn fast den Verstand und er konnte – wollte! – sich nicht mehr beherrschen. Langsam zog er sich wieder zurück, stieß dann in den weit geöffneten Muskel. Frank tat es ihm gleich und mit jedem Stoß drangen sie tiefer in den vor Lust schreienden Sklaven, öffneten den engen Ring weiter.
Eigentlich wollte Chris den Blick abwenden, denn zusehen bedeutete für ihn immer, dass er schneller die Selbstbeherrschung verlor, als ihm lieb war, aber er konnte nicht wegsehen. Erstens wusste er nicht, wann er so etwas vielleicht mal wieder zu sehen bekäme und zweitens musste irgendjemand da gucken, ob noch alles in Ordnung war.
Joshs Eingang war dermaßen weit geöffnet, dass unkontrollierte, harte Stöße ihn zweifellos zerrissen hätten und DAS war kein Schmerz, der einem Mann gefallen konnte.
»Na, Kleiner«, keuchte Frank und krallte sich dabei in das Satinband, zog leicht an den goldenen Ringen und ließ die Glöckchen erneut klingen. »Gefällt es dir? Freut dein kleiner, geiler Arsch sich … über diese Füllung?«
»Gott, jaaah!« Josh zitterte am ganzen Leib, wollte sich bewegen, den Eindringlingen entkommen und sich gleichzeitig dichter an sie drängen, aber Chris hielt ihn erbarmungslos fest, sorgte dafür, dass der junge Mann es weder übertreiben noch entkommen konnte.
Es fiel Chris mehr als schwer, sich zu beherrschen. Trotz seiner Vernunft und dem Wissen, dass er Josh ernsthaft verletzten könnte, schrie alles in ihm danach, sich fest und tief in diese berauschende Enge zu treiben. Und Frank ging es nicht anders. Immer wieder zuckte die Hüfte des Mannes hoch, entlockte Joshua Schreie aus Lust und Schmerz. Doch schließlich fanden sie einen langsamen, tiefen Rhythmus, der gut funktionierte.
Während Joshua die meiste Zeit still hielt – freiwillig oder nicht – bewegten Chris und Frank sich in einem fast perfekten Takt. Mal drängten sie sich gleichzeitig vor und zurück, dann wieder abwechselnd und mit jedem Stoß schoben sie sich tiefer in den zitternden Sklaven.
Am Rande bemerkte Chris, wie Frank eine Hand von dem schwarzen Band löste und sie zwischen sich und seinen Sub nahm. Kurz darauf stöhnte Joshua hell auf und der überdehnte Muskel verkrampfte sich.
»Nein«, keuchte Chris und beugte sich etwas vor. Fast hätte er sich aus dem enger werdenden Loch gezogen, doch Josh entspannte sich schnell wieder. »Er darf … so nicht kommen.«
Auf keinen Fall durfte Josh sich jetzt seiner Lust hingeben und kommen, während er ihre beiden Schwänze in sich hatte. Wenn dieser herrlich weiche Muskel sich zusammenzog und um sie her verkrampfte …
Die Vorstellung ließ Chris wieder laut aufstöhnen. »Gott! Ich kann … nicht mehr«, keuchte er.
»Ich … auch nicht«, kam die erstickte Antwort von Frank. Abwechselnd stießen sie in Joshua und hoben instinktiv das Tempo an. Der Sklave bebte zwischen ihnen, keuchte, schnappte nach Luft, stöhnte seine Lust heraus und war offenbar nicht mehr fähig, irgendwelche Worte zu artikulieren.
»Jetzt«, stöhnte Frank, trieb sich hart in seinen Partner und verharrte dort zuckend. Das war zu viel – auch für Chris. Mit letzter Anstrengung drängte er sich noch einmal tief in Josh und beendete seine eigene Lust mit ein paar kurzen Stößen. Scheiße war das gut!
Langsam zog er sich zurück, als die Nachwehen ihn dazu verleiten wollten, sich weiter in dem überreizten Hintern zu bewegen. Joshua brach zwischen ihnen zusammen und landete direkt auf seinem Herrn. Mit weit geöffneten Schenkeln lag er da. Chris beobachtete, wie Franks Erguss aus ihm sickerte, während sein eigener von dem nervigen Gummi abgefangen worden war.
Schwer atmend beugte er sich vor, stützte sich neben Josh ab und küsste die zitternden Schultern.
»Alles okay?«, fragte er heiser, als Frank es nicht tat. Josh nickte und dann drang ein leises Schluchzen an Chris‘ Ohren.
Frank schaffte es kaum mehr, die Augen offen zu halten, also sammelte Chris seine letzten Kräfte. Sanft rollte er Josh von dem erschlafften Körper des Fotografen herunter, bis er neben ihm lag. Dann brachte er sich über ihn und sah in das schöne Gesicht.
Tränennass und doch überglücklich. Ein wunderschöner Anblick, wie Christian fand. Er lächelte und küsste sich über die feuchten Wangen, wobei er langsam seine eigene Atmung wieder unter Kontrolle brachte. Er kämpfte gegen die Erschöpfung an. Noch waren sie nicht fertig.
Seine Hand glitt über den schweißnassen Körper, sanft zupfte er an der Kette, umschloss eines der Nippelpiercings mit den Lippen.
»Du bist wirklich unglaublich«, raunte er gegen Joshs Brust. »Ganz ehrlich … ich hätte damit gerechnet, dass du das nicht mehr durchziehst.«
Schlanke Finger wühlten sich durch seine Haare, während Chris sich langsam tiefer küsste. Er löste die Kette von der tropfenden Erregung des Subs und schloss die Hand dann fest um den harten Schaft.
»Ich war sogar sehr sicher … dass du einen Rückzieher machen würdest«, flüsterte er heiser gegen Joshs Bauch, bis dann sanft in die weiche Haut an seiner Seite und lauschte dem genussvollen Stöhnen, das seine Massage entlockte.
»Du hast das … wirklich sehr gut gemacht.« Er hob den Blick und sah in die strahlenden, blauen Augen. Stolz und Lust wechselten sich dort ab, während Josh seinen Blick erwiderte. Süßes Stöhnen perlte über noch süßere Lippen. Chris schob sich wieder höher, ohne seine Massage einzustellen.
»Danke … Master Chris.« Josh schlang die Arme um seinen Nacken und bewegte sich der Hand in seinem Schritt entgegen. Chris konnte nicht mehr widerstehen. Er beugte sich hinunter und bedeckte Joshs Lippen mit seinen, küsste den Sub, der sich so sehr von allem unterschied, was er bis jetzt kennengelernt hatte.
In dem Moment, als Josh in seiner Hand kam und dabei wild in den Kuss stöhnte, gab Frank neben ihnen ein tiefes Schnarchen von sich.
»Passiert das öfter?«, fragte Chris mit Blick auf Frank, als er sich von dem erschlaffenden Glied löste.
Josh grinste zufrieden und zuckte leicht mit den Schultern. »Andauernd.«

TBC
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